Leserbrief

Warum noch Esstische in Wohnungen?

Zum Artikel „Kaffeetassen und Mobiltelefone“ vom 21. April:

Mit Kopfschütteln habe ich den Bericht vom 21. April, „Kaffeetassen und Mobiltelefone“ gelesen. Es ist mir ein Rätsel, warum die Menschen in allen nur möglichen Lebenssituation essen und trinken müssen. Ich würde ja verstehen, wenn wir eine Hungersnot überstanden hätten – wie unsere Eltern und Großeltern nach dem Krieg. Egal, ob während der Fahrt am Steuer oder bei Vorstellungen aller Art – ständig laufen die Menschen mit Bechern, Burgern oder irgendetwas Essbarem herum.

Wie „wichtig“ scheint die Nahrungsaufnahme zu sein, dass man es riskiert, andere zu gefährden oder auf das Zuhören und -schauen zu verzichten? Warum gibt es eigentlich noch Esstische in den Wohnungen, wenn sich sowieso nur noch „nebenbei“ ernährt wird? In der Hoffnung, dass es unter den Lesern Psychologen gibt, die mir dieses Phänomen erklären, brühe ich mir jetzt in meiner gemütlichen Wohnung einen Kaffee auf.

Info: Originalartikel unter http://bit.ly/2G3gel3