Leserbrief

Was Leser zum Rasen am Wasserturm denken

Zum Artikel „Appell gegen Planschen und Picknick“ vom 29. März:

Der Beitrag hätte mir gefehlt!! Jedes Frühjahr mit schöner Regelmäßigkeit geben sich Herr Ragge und seine Mitarbeiter große Mühe auf die untragbare Situation hinzuweisen. Wo sind denn Frau Kubala und Herr Specht wenn am Friedrichsplatz die Freizeitpost abgeht? Was soll der lapidare Kommentar: „Die unhaltbaren Zustände seien so nicht erkennbar“. Es ist eine Unverschämtheit, sind alle anderen Bürger blind?

Appelle helfen nicht. Das Problem der zweckfremden Benutzung der Wasserturmanlage ist nicht neu. Nach meiner Erinnerung wird seit Jahrzehnten dieses Fehlverhalten eines Teils der Bevölkerung diskutiert. Es werden vielfältige Vorschläge zum Schutz der Anlage gemacht. Wie im Artikel richtig festgestellt wird, ist eine personelle Verstärkung des Ordnungsdienstes wirkungslos, wenn nicht konsequent kontrolliert wird und keine empfindlichen Sanktionen (Geldbußen, Platzverweise) ausgesprochen werden.

Ein einfaches Mittel, die Rasenflächen und Blumenrabatten frei zu halten, ist die Sprinkleranlage. Die Sprinkleranlage sollte zu unregelmäßigen Zeiten in Tätigkeit gesetzt werden. Auf einem nassen Rasen zu lagern oder geduscht zu werden, würde den Aufenthalt auf dem Rasen und das Durchtrampeln der Rabatte sicher sehr unattraktiv machen. Mit der vorhandenen Technik ließe sich die Sprinkleranlage sicher entsprechend steuern.

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2GAGuEm