Leserbrief

Wertschätzung gegenüber Polizei deutlicher zeigen

Zum Artikel „„Nie da gewesene Dimension von Gewalt“ vom 22. Juni:

Auch Journalisten und Politiker müssen sich an Regeln und Anstand halten, fordern sie dies doch auch von Bürgern ein, nicht zuletzt in sozialen Netzwerken. Sie und wir alle müssen das Gemeinwohl immer im Blick haben. Der „taz“-Satirikerin, Frau Yaghoobifarah, der SPD-Co-Vorsitzenden, Frau Esken, ist zu attestieren, dass sie mit ihren Aussagen bezüglich unserer Polizei dieser Verantwortung und ihrer Stellung nicht gewachsen waren.

Jeder Staatsbürger und hier Lebender genießt Freizügigkeit in einem kultivierten, auf für Bürger, Eigentum, Gesellschaft, Wirtschaft, Staat basierenden Rechten und Pflichten und muss die Mindestregel der Kommunikation, die drei Siebe des Sokrates, ebenso verpflichtend kennen: Ist es wahr, ist es zum Guten, ist es notwendig. Die Aussagen beider Publizistinnen sind nicht wahr, nicht zum Guten, nicht notwendig. Die deutsche Polizei rekrutiert sich aus mindestens Guten eines Abiturjahrganges. Polizeianwärter absolvieren eine anspruchsvolle Ausbildung mit Aussiebungsprozessen. Sie leisten bis zur Pensionierung einen dauerhaft höchst anspruchsvollen Dienst. Die deutsche Polizei hält Leib und Leben für Staat und jeden einzelnen Bürger hin, deeskaliert wo möglich, verhilft dem Recht zur Durchsetzung.

Entschuldigung als Folge

Die Wertschätzung sollte sich in der Besoldung deutlicher, in solider, ausgleichender Politik und Unterstützung und Respekt aller Bürger zeigen. Die deutsche Polizei ist zur Aufarbeitung mancher Pannen, Fehler, Blindheit, Nachlässigkeiten willens und bedarf unserer Unterstützung, auch Verbesserungsanstöße. Jeder, der Polizeiarbeit durch Worte oder Taten untergräbt, hält unsere Rechtsordnung und damit Rechtsdurchsetzung aus. Eine gemeinwohlorientierte, in Frieden leben wollende Gesellschaft braucht eine einsatzbereite und funktionierende Polizei. Es ist jetzt Aufgabe der „taz“ und der SPD, dies den Betroffenen klar zu machen. Eine Entschuldigung in der Öffentlichkeit, denn diesen Weg haben die beiden Frauen gewählt, sollte die Folge sein.

Solche Übergriffe sind das Ergebnis einer Politik, die jahrzehntelang linksradikale Gruppen gewähren lässt und gegen gewaltbereite Migranten aus Gründen einer falsch verstandenen Korrektheit und Toleranz nichts unternimmt. Eine bei vielen Migranten auch gescheiterte Integration oder mangelnde Bereitschaft zu derselben in die deutsche Gesellschaft tut ihr Übriges. Diese gewaltbereiten Täter zeigen offenbar eine Mischung aus archaischer Mentalität aus ihren Herkunftsländern, einen Hass auf unseren Rechtsstaat, den sie als schwach empfinden und eine hedonistischen Machomentalität, so nach dem Motto: Mir kann keiner was.

Wenn die Politik nicht völlig ihre Glaubwürdigkeit verlieren will, ist jetzt ein entschiedenes Vorgehen gegen diese Täter dringend geboten: Das bedeutet volle Unterstützung unserer Polizei, polizeilicher Zwangsmitteleinsatz, harte Haftstrafen, und notfalls auch Ausbürgerung und Ausweisung. Der Migrationshintergrund der Täter darf nicht verschwiegen werden, leistet er auch doch Hinweise auf die Motive der Täter und ihre mangelnde Integrationsbereitschaft in die deutsche Gesellschaft. Dies ist nicht zuletzt deswegen notwendig, um durch solche Täter nicht ein schlechtes Licht auf die vielen gut integrierten und hier friedlich lebenden Migranten fallenzulassen. Robert Schnörr, Mannheim

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2Vq3RtB