Leserbrief

Wieder mal wieder einen Brief schreiben

Zum Thema Weihnachten und Corona:

Vieles lässt sich diesmal nicht veranstalten. Welche Alternativen bieten sich hier noch an? Weihnachten als das Fest zu verstehen, worum es eigentlich geht. Höhepunkte von inniger Zuwendung und Mitgefühl zu entwickeln. Und das nicht nur allein im familiären Umfeld.

Eine Reihe von Möglichkeiten stehen an, wenn wir unser Umfeld genauer betrachten. Nachbarn, die alleinstehend sind. Hilfe für die, denen es an Notwendigsten fehlt vor Ort und dieser Welt. Die Weihnachtszeit besteht aus 26 Tagen. Und an jedem Tag können wir etwas entwickeln, wo uns selbst und dem Anderen das Herz aufgeht. Ein paar nette Worte, ein kleine Überraschung. Wieder mal einen Brief zu schreiben. Raus in die Natur zu gehen. Sich für sich selbst mehr Zeit zu nehmen. Etwas zu verwickeln, das man schon die ganze Zeit gerne machen wollte.

Weihnachten darf diesmal nicht an den Unbilden von Corona scheitern. Die Weihnachtsgeschichte erinnert uns daran, sich inmitten allem Unbekannten auf dem Weg ausmachen, etwas ausfindig zu machen, was uns selbst und unsere Mitwelt heilen kann.

Manfred Fischer

Mannheim