Leserbrief

Wohltuende Titelseite an Ostern

Zur Titelseite der Osterausgabe und zum Kommentar „Die Macht der Hoffnung“ vom 11. April:

Vielen Dank und großes Lob für die besondere Titelseite der Osterausgabe! Der Beitrag von Frau Sobottke, mit dem sie unter anderem auch Bernhard Jäger posthum würdigte, ging unter die Haut.

Ebenso berührte mich der sehr persönliche Kommentar von Herrn Kammholz. In diesen außergewöhnlichen Zeiten, in denen man die Isolation zuweilen schwer aushält, sind diese Art von Texten sehr wohltuend. Barbara König, Edingen-Neckarhausen

Ja, Herr Kammholz, ich habe Ihren Kommentar zu Ostern auf Seite Eins gelesen. Und, ja, ich habe ihn mit Gewinn gelesen, mehr noch wahrscheinlich als manch anderer Leser, da ich ja jetzt mit Ihrem Namen eine Stimme und eine Person verbinde. Zu der Person heute noch eine Facette hinzugekommen ist, die ich gut nachvollziehen kann: Auch meinem Vater war es wichtig, mir zu gegebener Zeit Orte zu zeigen, die ihn in seiner Jugend geprägt hatten. Und mir hat es ihn noch einmal näher gebracht. Insofern wünsche ich Ihnen von Herzen, dass Ihre Drei-Generationen-Reise nach Indien spätestens zum nächsten Osterfest stattfinden kann!

So wie Sie es ja gesagt haben und wie ich es auch empfinde: Dieses Fest erinnert uns daran, dass es ein „Danach“ gibt, dass es Grund zu Hoffnung und zu Optimismus gibt. Diese und diesen wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie. Und natürlich allen im „Mannheimer Morgen“, die täglich ihren Teil dazu beitragen, dass das Leben – trotzdem – eine Normalität behält.

Danke für die Zeit

Kurz noch zu unserem angenehmen Telefonat: Für mich ist der „MM“ nach wie vor ein geschätzter Begleiter im Alltag, den ich nicht missen möchte. Und wenn dieser Begleiter, so wie jetzt für mich, noch mal auf anderer Ebene ein gewisses „Gesicht“ beziehungsweise eine Stimme bekommen hat, dann hilft das ungemein. Und relativiert selbst mögliche kritische Begleitung und ordnet sie ganz anders ein. Deshalb noch einmal ganz herzlichen Dank dafür, dass Sie zum Hörer gegriffen und sich die Zeit genommen haben. Jan Benedict Tiggeler, Mannheim

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/2VnO3Im