Leserbrief

Leserbrief Zur Berichterstattung über die Europawahl

„Zu große Unterschiede“

Der Stimmzettel zur Europawahl ist etwa einen Meter lang.41 Parteien sind zur Wahl zugelassen.

Viele fragen sich, wen soll man wählen und macht das überhaupt Sinn?

Dazu einige Anmerkungen: Mittlerweile ist die EU meiner Meinung nach an einem kritischen Punkt angelangt.

In vielen Ländern steigt der Widerstand gegen das jetzige EU-Gebilde. Die glühenden EU-Verfechter geben die Schuld den Populisten. Da sollte man genauer hinschauen.

Aristoteles, der griechische Gelehrte, sagte einst: „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.“

Das scheint die Schwachstelle der EU zu sein. Zu groß sind die Unterschiede im wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und religiösen Bereich. Es gibt hier ganz klare Nord-Süd und Ost West-Gefälle.

Beispiel Griechenland: Gestopft mit Milliarden und Abermilliarden von Euros um einen Bankrott und EU-Ausstieg zu verhindern.

Nicht zu vergessen: Deutschland ist Hauptnettozahler der EU.

Doch auch der deutsche Michel ist erwacht und zeigt seinen Widerstand.

Viele Bürger sehen diese EU als eine Institution, welche die Rechnung ohne den Wirt gemacht hat, nämlich uns Wähler (Flüchtlingskrise, Digitalisierung, Datenschutz – um nur einige zu nennen).

Vielleicht helfen diese Informationen dem einen oder anderen, seine Entscheidung zu treffen.