Leserbrief

Leserbrief

Zukünftiger Schutz durch Zerstörung?

Sehr geehrter Herr Busch, der Klimawandel und die Diskussion um dessen Ursachen sind viel zu ernst, um hier allein mit dem Argument der Rechthaberei voranzukommen. Schade auch, dass Sie auf keines der Argumente von Herrn Pfaus und Herrn Haag konkret eingegangen sind. Die Katastrophenszenarien bei einer möglichen Klimaerwärmung stammen im Kern nur von einem Institut, dem sogenannten Klimafolgen-Institut PIK in Potsdam, geleitet von Professor Schellenhuber und seinem Schüler Professor Rahmstorf.

Keines der von dort in die Welt gesetzten Szenarien basiert auf anerkannten wissenschaftlichen Grundlagen, wie es der Bedeutung des Problems angemessen wäre. Um sich fundiert und angemessen über die Zusammenhänge aus aktueller Klimaforschung zu informieren, bedarf es nur ein bisschen persönlicher Offenheit.

Ein Greenpeace-Heft beispielsweise, das durchaus wichtige Informationen allgemeiner Art liefern kann, ist dazu keine wissenschaftliche Fachzeitschrift, sondern stützt sich allein auf das PIK in Potsdam. Die Verflechtungen zwischen dem PIK und dem IPCC sollten Ihnen bekannt sein.

Es ist ungeheuerlich, wenn man sieht, wie viel Natur bereits heute zerstört und Umwelt negativ beeinträchtigt wurde und wird, mit dem Argument das Klima, die Erde in Zukunft zu schützen. Weil in Zukunft etwas geschützt werden soll, muss heute etwas zerstören werden! Das passt doch überhaupt nicht zusammen!