Leserbrief

Zurück in die Vergangenheit

Zum Artikel "Händler wollen keine Radspuren auf der Straße" vom 7.10.:

Es sind diejenigen, die den Radweg in der Bismarckstraße ablehnen und die Innenstadt für den Autoverkehr genau so wieder hergestellt sehen möchten, wie er vor der Bundesgartenschau 1975 aussah. Parkplätze vor ihren Geschäften, enge Fußwege, keine Radwege. Ich denke, diese Zeiten will kein Mensch zurück - außer den Gewerbetreibenden.

Der Radweg in der Augustaanlage wird seit Jahrzehnten verhindert. Beispielsweise hätte man mit der Neubepflanzung in der Augustaanlage auch den Radweg mit anlegen können. Das wollte man aber nicht. Statt Parkplätze vor der Einfahrt in die Innenstadt auszuweisen, zum Beispiel beim Maimarktgelände, und einen Park und Rideverkehr einzurichten, möchten die Gewerbetreibenden nur noch mehr Autoverkehr in der Innenstadt und den vorgelagerten Stadtteilen. Angesagt sind aber eher der Ausbau des nichtmotorisierten Verkehrsnetzes und die vermehrte Nutzung des ÖPNV. (Andreas Ullrich, Mannheim)