Leserbrief

Zwei Optionen unumkehrbar

Zum Artikel „Schrottpresse kostet knapp eine Million“ vom 16. Juni:

Insofern wir ein wirkliches Interesse haben, unser Museumsschiff in Mannheim zu behalten, bekunden wir es jetzt – laut und deutlich! Zwei der vier diskutierten Optionen sind irreversibel und bezeugen in Gänze nur, wie wenig Wohlwollen, Fantasie und Wille die lange geführten Diskussionen begleiten. Untermauert wird dies durch Kostenschätzungen oder „Budgetangebote“, die untereinander nicht vergleichbar scheinen und somit auch keine wirklich guten Entscheidungsvorlagen liefern. Da geht noch was!

Natürlich werden die jeweiligen Vertreter der Stadt- und Landesregierung sowie die zuständigen Institutionen im Sinne der Mehrheit der interessierten Parteien entscheiden. Aber es liegt eben an uns, diese auch klar und deutlich zu formulieren! Auch wird der gegründete Trägerverein Unterstützung und Rückhalt erfahren müssen, denn in ihm bündeln sich die Hoffnungen! Schlüssel zum Erfolg bleibt die nachhaltige Nutzung dieser „Mobilie“, die fast so einzigartig ist, wie die Chance etwas zu erhalten, zu bewahren und nicht in das Verlustkataster unserer Stadt aufzunehmen.

Marchivum beispielhaft

Die Nutzungsvielfalt unseres Marchivums zeigt doch beispielhaft jeden Tag, wie gut unserer Stadt ein solches Unterfangen bereits gelungen ist – für den Wunsch unserer Kids, am Wochenende mit dem Polizeiboot zu fahren, den bildungspädagogischen Möglichkeiten einer schwimmenden Elementa, einem Ausflugsziel für Touristen, Stadtwandler und vielleicht auch der „Kombüse“ in der Kombüse?!

Info: Originalartikel unter https://bit.ly/38knOHG