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Ab ins Winterquartier

Das freie Tummeln auf der Alster hat für Hamburgs Schwäne vorerst ein Ende. Diese Woche mussten die weißen Tiere wieder in ihr Winterquartier umziehen. Zuvor haben Schwanenvater Olaf Nieß und seine Helfer die Tiere auf der Binnenalster zusammengetrieben und vor der Rathausschleuse behutsam eingefangen. Anschließend wurden die Schwäne zum Eppendorfer Mühlenteich gebracht. Dort werden sie den Winter unter Aufsicht verbringen, mit gutem Futter die kalte Jahreszeit gut überstehen. Der Transport der Vögel in den blauen und mit Stroh gepolsterten Booten des Hamburger Schwanenwesens ist auch für Zuschauer immer wieder ein Spektakel. Auf der Alster schwimmen etwa 120 Höckerschwäne, die jedes Jahr im Frühjahr ihr angestammtes Revier aufsuchen und im November wieder ins Winterquartier gebracht werden. In diesem Jahr hatten neun Alsterschwäne den heißen und trockenen Sommer nicht überlebt. Das Hamburger Schwanenwesen hat eine jahrhundertelange Tradition. Das Amt des Schwanenvaters gibt es seit 1674. In Hamburg gelten die Schwäne als Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit der Hansestadt. Im Frühjahr 2020 sollen die Schwäne dann wieder in die Freiheit auf die Alster und deren Kanäle entlassen werden. dpa/Bild: dpa