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Alpines Spektakel

Mit spektakulären Kunststücken haben Top-Artisten in den Schweizer Alpen auf die dramatische Situation der Veranstaltungsbranche wegen der Corona-Krise aufmerksam gemacht. Bei der „Glacier 3000 Air Show“ zeigte unter anderem die Stab-Akrobatin Sheila Nicolodi in luftiger Höhe am vergangenen Dienstag einen Stangentanz. Der Schweizer Drahtseilkünstler Freddy Nock spazierte mit einem undurchsichtigen Helm auf einem Seil der Seilbahn im Skigebiet Glacier 3000 bei Les Diablerets im Schweizer Kanton Wallis. Außerdem fuhr er mit einem Rad dank eines Balancierstabs auf den Seilen der Seilbahn in 175,4 Metern Höhe über dem Boden über eine Distanz von 367 Metern. Der Akrobatikkünstler Ramon Kathriner trat während der Show auf einem so genannten „Todesrad“ (im Bild) auf. Die aufgrund der Corona-Krise werktags für Touristen noch geschlossen Anlagen der Seilbahn wurden so zur Artistikbühne. Mit den Schweizer Alpen im Hintergrund ergab sich dadurch ein spektakulärer Anblick. Ein „Todesrad“ ist eine Stahlkonstruktion, die zwei gegenüberliegende so genannte „Käfige“ um die eigene Achse rotieren lässt. Ab Samstag, 27. Juni, sind die Anlagen laut Website des Unternehmens auch wieder täglich von 9 bis 16.50 Uhr für Touristen geöffnet. mics/dpa (Bild: dpa)