Lifestyle

Aufhängen und abhängen

Archivartikel

Sie verbindet Leichtigkeit mit Gemütlichkeit und Freiheit: die Hängematte. Schätzungsweise 100 Millionen Menschen benutzen weltweit täglich Hängematten. Vor allem in Lateinamerika sind sie weit verbreitet. Doch auch hierzulande werden sie immer beliebter – als platzsparender Reisebegleiter oder als festes Möbelstück im heimischen Garten oder auf dem Balkon. Einmal im Jahr wird der Hängematte sogar ein inoffizieller Aktionstag gewidmet: Am kommenden Mittwoch, 22. Juli, ist der Tag der Hängematte. Ihren Ursprung hat sich vermutlich vor rund 1000 Jahren in Mittelamerika bei den Mayas. Ob es wirklich Christoph Kolumbus war, der der Hängematte zu ihrem Siegeszug in Europa verhalf, wie es oft heißt, lässt sich nicht mehr genau sagen. Unstrittig ist jedoch, dass er sie bei den amerikanischen Ureinwohnern entdeckte. Am 17. Oktober 1492 schrieb er in seinem Bordbuch von „Betten und Decken“ aus „Wollnetzen“. Von da an jedenfalls wurden sie gerne auch als Schlafgelegenheiten auf Schiffen eingesetzt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Hängematten können das Schwanken durch den Seegang – zumindest zum Teil – ausgleichen und ermöglichen so einen vergleichsweise runden Schlaf. Außerdem können sie tagsüber platzsparend verstaut werden. mics (Bild: istock)