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Mannheim im Weihnachtszauber

Den richtigen Weihnachtsbaum finden

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Tipps für die perfekte Tanne

Kaum steht der Weihnachtsbaum drinnen, lässt er die Äste hängen und fängt an zu nadeln. Doch wie erkennt man, ob ein Baum frisch geschnitten ist und lange hält? Ein guter Hinweis ist eine weiße und nasse Schnittstelle. Die Nadeln sollten glänzen und beim leichten Schütteln nicht abfallen, erläutert die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Sechs Punkte rund um den perfekten Baum im Überblick:

Aufstellen: Am Tag vor dem Schmücken sägt man den Weihnachtsbaum an – die frische Schnittstelle kann besser Wasser aufnehmen. Die Tanne kommt nun in den Ständer, und das Netz wird entfernt. So kann der Baum bis zum Folgetag seine Äste wieder zurück in die Ausgangsposition bringen, was das Schmücken erleichtert. Tipp: Das Netz von unten nach oben aufschneiden.

Gießen: Den Wasserbedarf sollte man nicht unterschätzen: Ein Baum mit Zimmerhöhe braucht laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald rund zwei Liter Wasser jeden Tag. Einen besonderen Tipp für mehr Feuchtigkeit für den Baum haben die Experten außerdem: die Nadeln immer mal wieder mit einem Wassernebel besprühen. Auch ein Esslöffel Zucker im Wasser kann laut den Erfahrungen der Schutzgemeinschaft helfen, den Baum länger frisch zu halten. Andere Experten gehen davon aus, dass sowohl Zucker als auch Frischhaltemittel nichts bringen, aber sie sind auch nicht schädlich für den Baum.

Lagern: Der Baum sollte bis zum Fest an einem schattigen Fleck im Freien oder in einem Raum mit höchstens zehn Grad gelagert werden. Er steht in einem Eimer Wasser. Das Netz ist am besten noch dran, da der Weihnachtsbaum so weniger Wasser über seine Nadeln verdunstet.

Lieblingsbaum: Die Nordmanntanne ist mit Abstand der beliebteste Weihnachtsbaum in Deutschland. Aber diese Baumart ist auch die teuerste, denn die Nordmanntanne wächst am langsamsten, so die SDW. Es gibt aber Alternativen: Die Blaufichte, im Handel oft fälschlicherweise Edeltanne genannt, trägt aufgrund ihres robusten Aufbaus besonders gut schweren Baumschmuck und echte Kerzen. Und ihre Nadeln duften, die der Nordmanntanne nicht. Die Fichte gilt als der preiswerteste Baum, sie ist allerdings auch weniger lang haltbar. Sie ist etwas für alle, die nur für wenige Tage einen Baum zu Hause benötigen.

Ökologische Produktion: Die Bäume in vielen Plantagen werden stark mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, um den Ertrag zu steigern. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) empfiehlt den Kauf von Weihnachtsbäumen aus ökologisch bewirtschafteten Kulturen, die eine Zertifizierung durch FSC, Naturland oder Bioland geschafft haben. Die Aktionsgemeinschaft Robin Wood ergänzt die Liste um das Label von Biokreis und das Bio-Siegel der Europäischen Union. Hier kommen keine Pestizide und Mineraldünger zum Einsatz.

Platz: Ungeeignet ist ein Standort direkt neben einer Heizung oder einem Ofen, da die Wärme oder trockene Luft den Baum eher austrocknet. dpa