Lifestyle

Der Grillsommer darf kommen!

Die Abende sind länger und die Temperaturen erträglicher: Viele Menschen holen in diesen Tagen ihren Grill aus dem Keller. Doch beim Anblick des verkrusteten und dreckigen Geräts kann einen der Appetit vergehen. Zeit zum Saubermachen. Zunächst lautet die Devise: einheizen. „Man brennt ihn aus“, erläutert Lea Christ vom Branchenverband German Barbecue Association. Der Holzkohle-Grill wird also angefeuert, beim Gasgrill schaltet man den Brenner auf eine hohe Stufe. „Durch die Hitze verbrennen die Fettrückstände im Grill.“ Sie könnten sonst aggressive Säuren entwickeln, die das Material des Grills angreifen. Die Folge: Rost. Nach dem Ausbrennen werden die Rückstände mit einer Bürste aus Messing oder Edelstahl entfernt. Hat der Grill eine Fettauffangschale, sollte diese gesondert gereinigt werden. „Dort kommt die Hitze beim Ausbrennen nicht an.“ Die Auffangschale mit warmem Wasser und etwas Spülmittel säubern. Dieses Vorgehen empfiehlt sich aber nicht für einen Rost aus Gusseisen. Denn das Material leide unter dem Spülmittel, betont die Expertin. Den Gusseisen-Rost spült man nur mit heißem Wasser ab, nach dem Reinigen wird er eingeölt. „Das bringt einen leichten Schutzfilm und sorgt dafür, dass der Rost nicht so schnell rostet.“ tmn/Bild: dpa