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Der Schein trügt

Archivartikel

Ist das wirklich echt oder ein Streich des eigenen Gehirns? In Stuttgart hat das deutschlandweit zweite Museum der Illusionen eröffnet. Im Vergleich zum ersten Standort in Hamburg erwarten die Besucher in der Landeshauptstadt einige neue optische und haptische Täuschungen. In dem nahe des Hauptbahnhofs gelegenen Museum (Mailänder Platz 27; stuttgart.museumderillusionen.de) bietet sich Besuchern unter anderem ein trapezförmiger Raum, der rechteckig wirkt und zwei gleich große Menschen durch eine Verzerrung wie einen Riesen und einen Zwerg aussehen lässt. Daneben gibt es Installationen wie einen verspiegelten Tisch, der bei einem darunter sitzenden Menschen nur den Kopf auf einem Teller präsentiert (siehe Foto). Und wer schon immer mit sich selbst pokern wollte, sieht sich an einem verspiegelten Tisch mehreren Klonen gegenüber sitzen. Über 50 Exponate auf gut 400 Quadratmetern befinden sich im Illusionen-Haus. Museumsinhaberin Adrijana Corluka, die eigentlich Ingenieurin ist, erklärt dazu: „Als Erwachsene denken wir oft, dass wir alles verstehen. Hier im Museum sind aber viele Dinge nicht so, wie sie scheinen.“ 2015 startete das erste Täuschungsmuseum im kroatischen Zagreb. Mittlerweile gibt es über 20 Standorte auf der ganzen Welt. dpa