Lifestyle

Gelbe Pracht

Archivartikel

In jedem Frühjahr verwandeln Millionen wild wachsender Narzissen Talwiesen in der Eifel in ein gelbes Blütenmeer. Es ist ein seltenes Naturschauspiel, das es dann dort zu sehen gibt. Selbst Schnee und Hagelschauer machen den Wildnarzissen kaum etwas aus: Mit den ersten dauerhaft warmen Frühlingstagen, in der Regel im April, entfalten sie ihre ganze Pracht. Wildnarzissen wachsen in Deutschland nur an wenigen Orten, unter anderem im Oleftal (Bild) und im nicht weit entfernten Fuhrts- und Perlenbachtal. Außerdem blühen sie in den belgischen Ardennen, auf der anderen Seite der Grenze, in Tälern bei Büllingen, Rocherath, Büttgenbach-Weywertz und Mürringen. Wahre Hotspots der Wildnarzissen sind die Täler von Fuhrts- und Perlenbach bei Monschau-Höfen. Die leuchtend gelben Blüten locken Besucher von nah und fern in die Eifel. Mehr als 30 000 Menschen kommen nach Schätzungen des örtlichen Tourismusbüros zur Blütezeit im April in die Täler. An sonnigen Wochenenden kann es hier mit vielen Besuchern schon mal trubelig sein. Auf mehreren Rundwegen, die zwischen fünf und 14 Kilometer lang sind, steigen die Besucher von der Höhe hinab in die beiden Narzissentäler. Ausgangspunkt dafür ist das Informationszentrum Nationalpark-Tor in Monschau-Höfen. DPA/Bild: DPA