Lifestyle

Gut gekaut

Archivartikel

Jeder hat schon einmal auf einem herumgeschmatzt. Denn Kaugummis sind nicht ungesund. Abgesehen davon, dass das Kauen im Flugzeug Wunder wirken kann, wenn der Druckausgleich auf die Ohren geht, gibt es auch ein paar zunächst unscheinbare Dienste, die das Kaugummi dem Menschen leistet. Zwar ersetzt das Kauen nicht das Zähneputzen, die Mundhygiene kann es aber unterstützen. Denn es wird dabei Speichel angeregt, und dieser hat eine antibakterielle Wirkung. Kaugummi selbst verursacht auch keinen Karies: Der oft verwendete Zuckeraustauschstoff Xylit kann gar nicht von Bakterien zu jenen Säuren verarbeitet werden, die den Zahnschmelz angreifen. Allerdings kann Kaugummikauen ein Hungergefühl auslösen, denn dem Körper wird dabei signalisiert: Da kommt gleich etwas. Das kommt dann aber eben nicht. Dafür hilft Kaugummikauen bei Stress. Weil Kauen die Durchblutung des Gehirns anregt, profitiert auch die Konzentration. Und wie schädlich ist nun das Herunterschlucken von Kaugummis? Niemand muss sich Sorgen machen, wenn er aus Versehen einen Kaugummi verschluckt. Allerdings sollten nichtverdauliche Stoffe auch nicht gegessen werden. Es ist also mit dem Kaugummi wie mit so vielen Dingen im Leben: Alles hängt vom richtigen Maß ab. dpa/Bild: Istock