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Haken dran!

Archivartikel

Wird die To-do-Liste immer länger, bedeutet das Stress. Anders sieht das bei einer Done-Liste aus: Je länger die ist, desto besser fühlt es sich an. Das gilt im Alltag ebenso wie im Beruf. Die Erledigt-Liste kann außerdem Vorteile im Gespräch mit dem Chef bringen. Dass man sich mit einer To-do-Liste den Arbeitsalltag besser strukturiert – diesen Tipp hat nämlich nahezu jeder schon einmal gehört. Zufriedener macht aber womöglich eine Done-Liste. Dazu rät auch Karriereberaterin Simone Cardoso de Oliveira in der Zeitschrift „Unicum Beruf“. Anstatt sich immerzu vor Augen zu halten, was noch alles zu erledigen ist, hält man darin fest, was man bereits geschafft hat. Das kann eine klassische Stichwortliste sein. Aber auch Haftnotizen, etwa beschriftet mit „Vortrag gehalten“. Je länger die Erledigt-Liste wird, desto zufriedener kann man auf seine Leistung zurückschauen. Aber nicht nur sich selbst kann man beweisen, was man geschafft hat. Das System könnten Berufstätige oder Studenten auch dazu nutzen, dem Chef oder Professor den aktuellen Arbeitsstand eines Projekts darzulegen. Wer zusätzlich festhält, welchen Nutzen man mit den erledigten Aufgaben jeweils für das Unternehmen oder das Team geschaffen hat, kann sich beim Vorgesetzten in positivem Licht darstellen. dpa/Bild: Istock