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Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten?

Archivartikel

Fototermin in Fuhlendorf in Schleswig-Holstein: Sonderlich herausgeputzt ist das Model in Grün aber nicht. Der Grund für die Fotos: Die diesjährige Weihnachtsbaumsaison wurde offiziell eröffnet. Doch laut Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger werden Nobilistanne, Blaufichte, Rotfichte und Co. aufgrund der Corona-Krise wohl teurer. Die Händler müssten Hygienekonzepte erstellen, mehr Platz vorhalten und möglicherweise mehr Personal einsetzen, sagte Geschäftsführer Martin Rometsch der Deutschen Presse-Agentur. Statt 18 bis 23 Euro pro Stück, dürften die beliebten Nordmanntannen bei bester Qualität nun 20 bis 27 Euro kosten. Der Christbaumverband Baden-Württemberg, der Waldbesitzerverband Rheinland-Pfalz sowie der Waldbesitzerverband Hessen rechnen trotzdem mit einer guten Saison für Weihnachtsbaumverkäufer. „Durch Kontakt- und Reisebeschränkungen werden 2020 mehr Haushalte einen eigenen Weihnachtsbaum nachfragen“, heißt es auf der Internetseite des baden-württembergischen Verbands. Der Weihnachtsbaum sei in Deutschland zudem ein Kulturgut, findet Wolfgang Schuh, Geschäftsführer des rheinland-pfälzischen Waldbesitzerverbands. „Wir gehen davon aus, dass der Verkauf vor Weihnachten erlaubt ist.“ dpa/soge (Bild: Christian Charisius/dpa)