Lifestyle

Malerische Tour

15 Leser dieser Zeitung haben die Gelegenheit, exklusiv bei der Frühjahrsausfahrt des Technik Museums Speyer in einem hochkarätigen Oldtimer mitzufahren.

Wochenend und Sonnenschein“ haben 1930 die „Comedian Harmonists“ geträllert – und so ein bisschen in diese Zeit können sich Leser dieser Zeitung am Sonntag, 10. Juni, zurückversetzen lassen. Seit vielen Jahren ist es ein schöner Brauch, dass diese Zeitung 15 Leser bei der traditionellen Frühjahrsausfahrt des Technik Museums in Speyer exklusiv mit auf die Tour schicken darf. Als Gäste und Mitfahrer in hochkarätigen historischen Fahrzeugen, die das Museum zur Verfügung stellt.

Das Speyerer Museum sieht sich, wie auch das Pendant in Sinsheim, nicht nur als Ort, an dem chromblitzende Fahrzeuge betrachtet werden können. Vielmehr steckt hinter dem Museum ein Verein, der regelmäßig seine Schätze auch auf den Straßen bewegt. Wie am Sonntag, 10. Juni. Start und Ziel der Ausfahrt, die diesmal sogar auf einer Teilstrecke durch Frankreich führt, ist das Technik Museum in Speyer. Schon hier, auf dem Vorplatz des Haupteingangs, ist es ein Erlebnis, die rund 100 Fahrzeuge der Museumsmitglieder und Freunde des Museums zu betrachten. Chrom und Lacke funkeln bei hoffentlich strahlendem Sonnenschein um die Wette.

Von Speyer aus geht es über Lingenfeld und Lustadt in Richtung Herxheim. Mit an Bord: die 15 Leser unserer Zeitung – auf verschiedene Fahrzeuge verteilt. Und diese sind etwas ganz Außergewöhnliches. Ein Maybach SW 38, zum Beispiel. Oder ein knallig in Lila lackierter VW Bulli aus den 1960er Jahren. Der Polizei-Benz MB170 lässt gerne einmal die Sirene ertönen, während die Heckflosse aus Sindelfingen die Passagiere Jahrzehnte zurückversetzt.

Die Leser dieser Zeitung dürfen in drei verschiednen Fahrzeugen mitreisen. Nach einem kleinen Frühstück im Museums-Restaurant gibt es eine Etappe im ersten Oldtimer. Auf der Strecke halten dann alle Fahrzeuge, die Leser dieser Zeitung an Bord haben, einmal an – und es findet ein Wechsel in das zweite Fahrzeug statt.

Über Kandel geht es immer weiter in Richtung Süden. Das schöne Hagenbach mit seinen vielen gepflegten Fachwerkhäusern ist ein wunderbarer Rahmen für die historischen Fahrzeuge. Und immer heißt es Winken. Denn am Straßenrand stehen in den Ortschaften viele Zuschauer, die das Spektakel – wenn die Hochkaräter anmutig dahingleiten – miterleben wollen.

Dann geht es über die Grenze nach Frankreich, ins Elsass. Lauterbourg empfängt den Tross, über Salmbach geht es weiter durch die malerische Landschaft nach Wissembourg. Ein Haus in der Altstadt ist schöner als das andere. Doch langsam knurrt der Magen und deshalb geht es wieder über die Grenze, nach Schweigen-Rechtenbach und durch das Deutsche Weintor. Ein Wahrzeichen der Pfalz empfängt die Teilnehmer der Oldie-Tour. Und im angrenzenden Restaurant wartet auch schon das Mittagessen.

Frisch gestärkt geht es dann auf die letzte Etappe, die die Leser dieser Zeitung in einem weiteren, dritten Fahrzeug absolvieren. Kleine kurvige Straßen führen über Pleisweiler, Silz nach Annweiler. Auf drei Bergen südlich der Stadt liegen die Burgen Trifels, Anebos und Burg Scharfenberg. Eine traumhaft schöne Gegend, die sich besonders gut genießen lässt, wenn der Fahrtwind um die Nase weht. Über Dernbach, Burrweiler und Weingarten geht es wieder zurück nach Speyer zum Museum.

Der Geruch von warmgefahrenen Motoren liegt in der Luft, die Tour ist zu Ende. Noch einmal stehen alle teilnehmenden Fahrzeuge auf dem Museumsvorplatz. Zeit für „Benzingespräche“ und für Kaffee und Kuchen als gemütlichen Ausklang.