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Schöne Bescherung!

Archivartikel

Das Weihnachtsfest bringt einige Traditionen mit sich – auch in der Corona-Zeit. So ist Heiligabend ohne Baum, Bescherung und Weihnachtslieder für die meisten Deutschen kaum vorstellbar. Selbst Tiere werden an so manchen Brauch gewöhnt: Eisbärin Nana frisst im Erlebnis-Zoo Hannover ihre Geschenke direkt vom Weihnachtsbaum. Den ersten Christbaum soll es 1605 in Straßburg gegeben haben, allerdings noch ohne Kerzen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts steht die geschmückte Tanne in deutschen Wohnzimmern. Und warum beschenkt man sich an Heiligabend? Bis zur Reformation wurden die Kinder noch am Nikolaustag beschenkt. Weil Protestanten aber mit der Heiligenverehrung der Katholiken brechen wollten, übernahmen das Christkind und der Weihnachtsmann die Rolle des Gabenbringers. Die Bescherung wurde dann auf das Weihnachtsfest verschoben. Rund 32 Prozent der Deutschen planen, in diesem Jahr vier bis fünf Überraschungen an ihre Liebsten zu verschenken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Statistikportals Statista. Knapp acht Prozent gaben sogar an, zwischen elf und 15 Geschenke kaufen zu wollen. Inzwischen würden die meisten – so die Erkenntnis einer weiteren Statista-Umfrage – ihre Geschenke über Online-Shops besorgen. dpa/soge