Lifestyle

Keiner kennt Basels Straßen besser. Obdachlose bieten Stadtführungen zu Kleiderkammern, Beratungsstellen und Notschlafplätzen an. Sind solche Touren tourismustauglich oder voyeuristisch?

Sightseeing zur Suppenküche

Archivartikel

Komm, Schatz, wir gehen Elend gucken! - Muss man sich so die Motivation der Menschen vorstellen, die um neun Uhr an der Basler Theodorskirche stehen und auf den Beginn des "sozialen Stadtrundgangs" warten? Steckt in dem Herrn mit der schmalen Randlosbrille und dem gepflegten Graubart ein Voyeur, und giert der Mann mit dem rotgoldenen Ehering an der perfekt manikürten Hand vielleicht nach dem

...

Sie sehen 5% der insgesamt 8048 Zeichen des Artikels
Vielen Dank für Ihr Interesse!

Jetzt einfach anmelden und 5 Artikel pro Monat kostenlos lesen!

Kundenservice: 06 21/3 92-22 00