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Sonne satt

Archivartikel

Ukraine, Bilowodsk: Ein Mädchen sitzt auf einem Pferd, während beide in einem See baden gehen. Eine willkommende Erfrischung an einem heißen Tag. Doch was passiert, wenn Hitze und Sonne zu viel werden? Ganz ungefährlich sind solche Super-Sommer-Tage nicht. Ein Sonnenbrand heilt in harmlosen Fällen von alleine. Schwere Verbrennungen können aber ein Fall für den Arzt sein. Mit verbrannten Kindern, die jünger als zwölf Monate sind, sollten Eltern immer zum Arzt gehen. Eine Hitzeerschöpfung kann auftreten, wenn die Hitze tagelang nicht nachlässt. Die Symptome ähneln einer Grippe, die Haut der Betroffenen ist blassgrau. Um wieder auf die Beine zu kommen, müssen Betroffene vor allem trinken. Falls die Symptome länger als eine Stunde anhalten oder sich noch verschlimmern, sollte man den Arzt rufen. Wenn der Körper aufgrund hoher Temperaturen mehr Wärme aufnimmt, als er abgeben kann, kann es zu einem Hitzschlag kommen. Die Folge: Die Körpertemperatur steigt schlagartig an, teils in nur 15 Minuten auf bis zu 41 Grad. Die Haut ist heiß, rot und sehr trocken. Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich – und deshalb immer ein Fall für den Notarzt. Sonnenstich, Hitzeerschöpfung und Hitzschlag sind oft schwer zu unterscheiden. Im Zweifelsfall daher lieber schnell die 112 wählen. tmn/Bild: Ukrinform/dpa