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Sternenrot

Archivartikel

Ein Gewächshaus voller Weihnachtssterne: Eine Gärtnerin betrachtet auf der Bodenseeinsel Mainau (Baden-Württemberg) die Schönheiten. Die zur Familie der Wolfsmilchgewächse zählende Zierpflanze hat in den Wochen vor Weihnachten Hochsaison. Dann werden bis zu 40 Millionen Weihnachtssterne in Deutschland verkauft. Neben roten gibt es auch weiße, beige, apricot- und rosafarbene Exemplare. Und doch: Weihnachtssterne blühen immer nur gelb. Denn bei den auffälligen Pflanzenteilen handelt es sich um gefärbte Hochblätter. Die eigentlichen Blüten sind winzig und liegen inmitten der Blätter, erläutert die Pflanzeninitiative "Stars for Europe" in Bonn. An den Blüten lässt sich beim Einkauf beurteilen, wie lange die Pflanze noch ihre Farbe tragen wird: Am besten hat sie noch Knospen in gelb-grün. Sind die Staubblätter hingegen deutlich sichtbar, sind die nur wenige Millimeter großen Blüten bereits voll geöffnet - ein Zeichen, dass die Pflanze bald ihre prachtvollen farbigen Hochblätter verlieren wird. Auch wenn der Weihnachtsstern in Deutschland als eine typische Winterpflanze gilt, mit der mitteleuropäischen Witterung in dieser Zeit kommt er alles andere als gut klar. Die Tropenpflanze aus Mexiko bevorzugt warme Temperaturen. dpa/Bild: dpa