Lifestyle

Strom aus der Tanne

Pünktlich zum Sankt-Knuts-Tag am 13. Januar fliegen in Schweden, Finnland und Norwegen die Christbäume auf die Straßen. Diese Tradition ist den meisten wohl aus der Werbung einer Möbelhaus-Kette bekannt. Hierzulande werden viele Weihnachtsbäume bereits kurz nach dem Jahreswechsel aus den Wohnzimmern verbannt. Andere lassen ihre Tanne noch bis Heilige Drei Könige (6. Januar) oder sogar Maria Lichtmess (2. Februar) stehen. Doch egal, wann die geliebte Weihnachtstradition entsorgt wird, gilt: Der Baum muss komplett abgeschmückt und frei von jeglicher Dekoration sein. Viele Kommunen bieten den Abtransport der Weihnachtsbäume an. Ob und wann die Tanne auf der Straße stehen darf, sagt der Abfallkalender. In Biomasse-Kraftwerken könne aus den Bäumen dann Fernwärme und Strom gewonnen werden, schreibt die Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) in ihrem Blog. Die Entsorgung im Wald ist in der Regel verboten und auch im Sperrmüll hat der Weihnachtsbaum nichts verloren. Wird der Stamm in kleine Stücke zersägt, kann er jedoch in den Biomüll geworfen werden. Laut der Internetseite bussgeldkatalog.org kostet illegales Entsorgen eines Weihnachtsbaumes in Baden-Württemberg bis zu 50 Euro Strafe. soge (Bild: Frank Rumpenhorst/dpa)