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Zum Anbeißen

Süße Versuchung: Am Sonntag, 13. September ist der Internationale Tag der Schokolade. Der kuriose Gedenktag geht auf den Geburtstag des amerikanischen Süßwarenherstellers Milton S. Hershey zurück: Er machte Milchschokolade, die Anfang des 20. Jahrhunderts als schweizerisches Luxusgut galt, massentauglich. Seine Schokoladenmanufaktur mit Hauptsitz in Pennsylvania ist auch heute noch eine der größten der Welt. Um Schokolade ranken sich derweil allerlei Mythen, allen voran: dass sie glücklich macht. In ihr sind nämlich Tryptophan und Theobromin enthalten, die beide als Stimmungsaufheller gelten. Die Konzentration der zwei Stoffe ist in dem braunen Genuss jedoch viel zu gering, als dass sie wirklich eine Wirkung hätten. Laut Studien macht Schokolade aber dennoch glücklich: Mit dem Essen des Kakaoprodukts verbinden wir schöne Erinnerungen, zum Beispiel aus der Kindheit. Diese werden dann abgerufen, wenn wir es erneut zu uns nehmen – und es geht uns gut. Dunkle Schokolade gilt dabei als gesünder als etwa Milchschokolade. Zum einen, weil der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr weniger stark ansteigt, zum anderen, weil die im Kakao enthaltenen Flavanole den Blutdruck leicht senken. Bei allen Arten von Schokolade gilt jedoch: Die Dosis ist entscheidend. julb (Bild: iStock)