Lindenhof

Lindenhof Bezirksbeirat zu Gefahr an Straßenkreuzungen

„Muss immer erst etwas passieren?“

Archivartikel

Auf die Gefahr für Verkehrsteilnehmer an der Straßenkreuzung Schwarzwaldstraße, Waldparkdamm und Donnersbergstraße wies erneut Wolf Engelen (FDP) hin. Bereits seit zwei Jahren, so versicherte er bei der jüngsten Bezirksbeiratssitzung in der Lanz-Kapelle, prangere er „diese gefährliche“ Stelle an. Genauso, wie den Fußgängerübergang in der Emil Heckelstraße, „der direkt zur Schulbushaltestelle führt“.

„Jetzt endlich“ habe sich die Stadtverwaltung zu beiden Punkten geäußert. An der Straßenkreuzung sei vorgesehen, die Planung dieses Jahr weiterzuführen, wie es in einem Schreiben aus dem Rathaus heißt: „Hinsichtlich der möglichen baulichen Umsetzung gehen wir jedoch wegen der Vielzahl an Maßnahmen und begrenzten personellen Ressourcen, frühestens von einem mittelfristigen Zeitraum für die Realisierung aus.“ Tatsache sei, so Engelen, „dass die Planungen seit Monaten fix und fertig vorliegen und nur noch auf ihre Umsetzung warten“.

Markierungen nicht beachtet

Zum Fußgängerübergang habe die Stadtverwaltung unter anderem mitgeteilt, dass auch seitens der Elternvertretung der Diesterwegschule bereits an den Fachbereich herangetreten worden sei, dass die dort bestehenden Markierungen nicht beachtet würden. „Aus diesem Grund wird nun erneut die bauliche Umsetzung der Überquerungshilfe forciert“, heißt es in dem Schreiben aus dem Rathaus.

„Muss immer erst etwas passieren, bevor dringend notwendige Maßnahmen rasch in die Tat umgesetzt werden?“ fragt indessen Engelen. Seiner Meinung nach sei es unverständlich, dass „so offensichtlich gefährliche Zustände“ nicht mit „größerem Nachruck“ aus der Welt geschafft werden. Engelen kündigt an: „Wir werden die Stadt auch weiterhin an die Verantwortung für zeitnahe Realisierungen erinnern und hoffen auf Besserung.“ mai