Lokalsport Mannheim

Fußball-Verbandsliga Geglückter Einstand von Christian Emig

6:0 – Fortuna Heddesheim wirkt wie befreit

MANNHEIM.In der Fußball-Verbandsliga geht es weiter ganz eng zu. Spitzenreiter FC Astoria Walldorf II hat nur einen Punkt Vorsprung auf den Tabellenzweiten 1. FC Bruchsal. Der VfB Gartenstadt, der im Derby gegen den SV Waldhof II (siehe „MM-Extra-Spiel“) nur zu einem Remis kam, liegt drei Zähler hinter Walldorf II auf Rang vier. Auch Fortuna Heddesheim mischt mit.

Heddesheim – Zuzenh. 6:0 (3:0)

Der Einstand von Christian Emig, der zunächst interimsmäßig bis zur Winterpause das Traineramt bei den Heddesheimern übernommen hat, ist gelungen. Die Fortuna besiegte Zuzenhausen souverän mit 6:0. Bereits in der vierten Minute ging das Emig-Team in Führung. Nach einem Eckball von Andreas Adamek köpfte Timo Gebhardt zum 1:0 ein. Marcel Zuleger vergab eine gute Chance für Zuzenhausen, er scheiterte an Steven Ullrich (18.). Praktisch im Gegenzug erzielte Izzedine Noura nach toller Vorlage von John Malanga das 2:0 (20.). Der Torschütze erhöhte zehn Minuten später auf 3:0 (30.).

Nach der Pause sorgte der eingewechselte Angreifer Cihad Ilhan mit dem 4:0 (54.) für die Entscheidung. Heddesheim spielte die Partie locker zu Ende. Ilhan (58.) und Adamek (65.) machten das halbe Dutzend Tore für die Fortuna voll. fvh

Kirrlach – VfR Mannheim 0:0

Die gute Nachricht zuerst: Der VfR blieb im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Die schlechte: Der Rückstand auf Tabellenführer Walldorf II beträgt wieder neun Punkte. „Klar“, sagte Jener Külbag, „dieses Unentschieden gegen einen ganz starken Gegner fühlt sich in unserer Situation wie eine Niederlage an.“

Der VfR tat sich gegen die Olympia schwer. Nach 60 Minuten verstärkte Trainer Uli Brecht die Offensive mit Bartosz Franke und dem wiedergenesenen Christian Grimm. Der VfR erhöhte seine Angriffsbemühungen, musste aber auf die im Ansatz gefährlichen Konter der Kirrlacher aufpassen. Die Schlussphase gehörte dem VfR. Drei Minuten vor dem Ende tankte sich Harun Solak bis zur Torauslinie durch und wurde elfmeterverdächtig gefoult. Schiedsrichter Lucien Rennie sah das jedoch anders und ließ weiterspielen.

Kurz vor dem Abpfiff stand der VfR vor dem glücklichen Ende. Rene Schwalls gefühlvolle Hereingabe landete auf dem Kopf von Harun Solak, doch der Ball ging vorbei. vfr

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