Lokalsport Mannheim

Fußball In der Partie beim SC Freiburg II ignoriert der SV Waldhof die tollen Tage und lässt sich auch nicht vom Spitzenspiel Saarbrücken gegen Steinbach irritieren

Alle Ablenkungen werden ausgeblendet

Archivartikel

Mannheim.Es ist angerichtet für das Spitzenspiel am heutigen Samstag um 14 Uhr. Abgesehen von den verletzten Akteuren Mirko Schuster, Jan Just und Mounir Bouziane hatte Waldhof-Coach Bernhard Trares am Freitag beim lockeren Abschlusstraining bis auf Raffael Korte, der nur ein individuelles Lauftraining absolvierte, für die Partie beim SC Freiburg II alle Mann auf dem Platz. Auch Maurice Hirsch, der gegen Frankfurt kurzfristig ausfiel und der nach seinem auskurierten Kapselriss genesene Dorian Diring stehen dem Trainer somit wieder zur Verfügung.

Im ersten von sieben Pflichtspielen im Monat März – inklusive dem Halbfinale im Badischen Pokal beim FC Nöttingen – will der RegionalligaTabellenführer aus der Quadratestadt bei der Freiburger Reserve im Möslestadion die nächste Duftmarke setzen und mit einem Sieg den Vorsprung an der Tabellenspitze (fünf Punkte) zumindest halten. Auf das Ergebnis eines anderen Spiels wird man erst nach dem Abpfiff schauen, denn zeitgleich stehen sich mit dem 1.FC Saarbrücken und dem TSV Steinbach Haiger die beiden Mitkonkurrenten um Meisterschaft und Aufstieg im direkten Vergleich gegenüber. „Wir müssen einfach nur selbst unsere Spiele gewinnen, dann ist der Rest egal“, lautet für Waldhofs Offensivspieler Maurice Deville die einfache Losung.

„Akribisch vorbereitet“

Ablenken lassen will man sich auch nicht von den „tollen Tagen“ jetzt an Fasnacht. Sogar Waldhofs Linksverteidiger Marcel Hofrath, dessen Wurzeln in der Karnevalshochburg Düsseldorf liegen, outete sich unlängst schon als Faschingsmuffel. Von daher ist davon auszugehen, dass die Mannschaft, wie von Trares angekündigt, „akribisch vorbereitet“ in das Duell mit den Breisgauern gehen und den von Torhüter Markus Scholz geforderten „Männerfußball“ zeigen wird.

Freiburg will kombinieren

„Ein guter Start ist ja nicht ganz unwichtig für die weitere Restrückrunde nach der Pause“, setzt der 30-jährige Schlussmann darauf, dass der Schwung aus dem 4:1-Sieg gegen den FSV Frankfurt in den Breisgau mitgenommen wird.

Den heutigen Gegner schätzt Trainer Trares als spielstarke Mannschaft ein. „Die Freiburger zeigen schon die ganze Saison einen sicheren Kombinationsfußball und legen Wert auf viel eigenen Ballbesitz“, glaubt der Bensheimer nicht, dass ihn der Gegner taktisch überraschen kann. rod