Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisliga Dehousts Appell kommt bei Germanen an

Ansprache mit Wirkung

Archivartikel

Mannheim.Fußball-Kreisligist FC Germania Friedrichsfeld hat nach vier Siegen in Folge erstmals in dieser Saison wieder Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Die Offensive der Germanen trifft wieder zuverlässig und auch Torhüter Philipp Meyer befindet sich seit Wochen in Topform. Nach dem desaströsen Start mit zwei Pleiten in Serie ging Coach Matthias Dehoust mit seinen Jungs hart ins Gericht, die Ansprache hat offenbar gefruchtet

„Es ging mir vor allem um die Einstellung. Ich opfere hier viel Zeit, bin so ziemlich jeden Sonntag nicht bei meiner Familie. Dafür erwarte ich auch was. Ich will meiner Frau nicht erklären müssen, warum ich jetzt schon wieder mit schlechter Laune hier sitze“, erklärt der ehemalige Fußball-Profi, der viel Erfahrung aus seiner eigenen Karriere mit in den Trainerjob einbringt: „Wenn du unter der Woche nicht gut trainierst, kannst du niemals dein volles Potenzial am Wochenende abrufen. Das sind Phrasen, die jeder Spieler schon gehört hat, so ist es aber wirklich“.

Am Sonntag gegen Srbija

Nach der Erfolgsserie mischt die im Sommer verstärkte Mannschaft der Germanen wieder im Aufstiegsrennen mit, das Potenzial für den großen Coup ist vorhanden. „Wenn jeder von uns seine Leistung abruft, dann sind wir nur sehr schwer zu schlagen. Unsere Offensivreihe trifft in jedem Spiel, hinten müssen wir den Laden dicht machen und den Jungs vorne den Rücken frei halten“, erklärt Dehoust das scheinbar simple Konzept und hat von seinem damaligen Ehrgeiz als Aktiver nichts verloren: „Ich brenne immer noch auf jedes Spiel, für mich gibt es nur den Sieg. Wir haben es selbst in der Hand in dieser Saison, schlagen können wir jeden“.

Am Sonntag trifft die Dehoust-Elf auf einen harten Brocken und echten Prüfstein. Srbija Mannheim hat die letzten vier Spiele ebenfalls allesamt gewonnen, verfügt wie Friedrichsfeld ebenfalls über einen bärenstarken Angriff. „Da kommt eindeutig was auf unsere Defensive zu. Es gibt doch aber nichts Besseres, als sich mit den Besten zu messen“, sagt der Coach. bah