Lokalsport Mannheim

VfR Mannheim Trainer muss nach zwei knapp verpassten Aufstiegen liefern

Atik in der Bringschuld

MANNHEIM.Der VfR Mannheim nimmt in dieser Saison einen weiteren Anlauf in Richtung Oberliga Basen-Württemberg. In den vergangenen beiden Spielzeiten reichte es für den Traditionsclub nur zum undankbaren dritten Tabellenrang. Coach Hakan Atik, der seit Oktober 2014 die Mannschaft trainiert, steht für viele VfR-Anhänger in dieser Runde nun in der Bringschuld. Doch klar ist: Es wird auch diesmal schwer. Der VfR ist nicht der Top-Favorit.

Im Badischen Pokal flogen die Mannheimer gleich in der ersten Runde raus. Beim Landesligisten VfB St. Leon verloren die Rasenspieler mit 1:3. Doch mit den Leistungen der letzten Testspiele gegen Südwest-Verbandsligist Arminia Ludwigshafen (5:2) und Oberliga-Aufsteiger TSG 62/09 Weinheim (3:3) war Coach Atik zufrieden. "Die Jungs haben gut mitgezogen. Mittlerweile ist auch Abwehrchef Norbert Kirschner und Stürmer Marc Haffa wieder voll dabei. Piero Adragna hat eine Woche gefehlt, ist allerdings auch wieder fit. Die Jungs freuen sich, dass es nun endlich losgeht", sagt Atik.

Großer Zulauf aus Weinheim

Um endlich im dritten Anlauf die Rückkehr in die Oberliga zu bewerkstelligen, hat der VfR im Sommer noch einmal frisches Personal geholt. Oliver Malchow, Timo Gebhardt, Christopher Hiller, Jonas Meier-Küster und Torwart Marcel Lentz kamen vom Neu-Oberligisten TSG Weinheim. Angreifer Norman Refior wechselte von der U 23 des Regionalligisten FC Astoria Walldorf zu den Mannheimern. Vom Verbandsliga-Absteiger TSV Amicitia Viernheim kam Berkant Sahin. Frederic Johannes spielte in der vergangenen Spielzeit noch in der U 23. Mit Rico Maier, Niko Pavic, Mustafa Hariri (alle SG Heidelberg-Kirchheim), Marcel Höhn, der nach einer Saison zurück zu Fortuna Heddesheim ist, Izzedine Noura (1. FC Bruchsal) und Jeffrey Addai (Ziel unbekannt) gingen einige Stammspieler.

VfR-Coach Atik sagt: "Wir haben einen sehr guten Kader, aber die Konkurrenz hat sich ebenfalls erstklassig verstärkt. Der Aufstieg wird kein Selbstläufer. Das hat der Sonntag gezeigt." Als Top-Favoriten auf die Meisterschaft sieht der Trainer das Team von Fortuna Heddesheim. Aber auch den 1. FC Bruchsal und Germania Friedrichstal schätzt Atik sehr stark ein.

Und dann sei da noch der Aufsteiger VfB Gartenstadt. "Die haben für die Verbandsliga ebenfalls einen sehr guten Kader und werden eine gute Rolle spielen"", sagt Atik, der anmerkt: "Wir müssen konzentriert in jedes Spiel gehen, damit wir es mit den starken Konkurrenten aufnehmen können. Ich bin zuversichtlich, es wird eine interessante und spannende Saison."

Der VfR trifft zum Rundenauftakt am 19. August im heimischen Rhein-Neckar-Stadion gleich auf Fortuna Heddesheim - ein Kracher und wichtiges Spiel für Atik und Co. also gleich zu Beginn.