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Basketball Viernheim/Weinheim verzichtet auf die Option 2. Regionalliga / Umbruch geht vor

Aufstiegsrelegation ohne Sharks

VIERNHEIM.Die Sharks ziehen zurück: Die Oberliga-Basketballer der BG Viernheim/Weinheim haben auf das Recht verzichtet, an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Baden-Württemberg teilzunehmen. Der Grund: Bei der Ersten Herrenmannschaft der Basketballgemeinschaft steht ein Umbruch an.

„Da uns einige der bisherigen Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen würden, war uns das Risiko, plötzlich ohne regionalligataugliche Mannschaft dazustehen, einfach zu hoch“, sagte Abteilungsleiter Oliver Kümmerle. Nach den Aufstiegsspielen wäre ein Verzicht auf den Sprung in die 1. Regionalliga nicht mehr möglich gewesen. Deshalb nun die folgenreiche Entscheidung.

Aufgeschoben, nicht aufgehoben

„Wir wollen unseren jungen Spielern die Möglichkeit geben, sich erst einmal auf Oberliga-Niveau zu etablieren. Unser Ziel ist es, dann mit einer deutlich jüngeren Mannschaft einen neuen Anlauf Richtung Regionalliga zu nehmen, wenn die Zeit reif ist, um uns dort mittelfristig etablieren zu können.“ Die BG-Korbjäger schlossen die Saison 2018/2019 mit der Vizemeisterschaft ab.

„Das Team hat eine tolle Saison gespielt. Mit dem zweiten Platz hatten wir vor der Saison nicht unbedingt gerechnet. Es wird aber langsam Zeit, einen Generationswechsel anzustreben, und den leiten wir besser in der Oberliga als in der Regionalliga ein. Die Regionalliga käme für viele unserer nachwachsenden jungen Talente noch zu früh und wäre vielleicht noch eine Nummer zu groß “, sagte der stellvertretende BG-Abteilungsleiter Martin Kreutzer dieser Zeitung.

„Die erfahrenen Spieler wie Daniel Lohrke, der in dieser Saison auch als Assistenztrainer und als Spielmacher auf dem Feld wirkte, sowie die beiden Center-Spieler, Kapitän Sebastian Geister und Sal Baragiola, haben schon gezeigt, dass sie Nachwuchsspieler auf dem Spielfeld sehr gut einbauen und fördern können und gleichzeitig ein Sicherheitsfaktor für erfolgreiche Spiele sind. Wir hoffen, in den nächsten zwei bis drei Jahren unser Ziel zu erreichen und dann mit überwiegend eigenem Nachwuchs in der Regionalliga ankommen zu können.“

Der bisherige Cheftrainer Robin Zimmermann, der zugleich beim Zweitligisten MLP Academics Heidelberg Assistenzcoach ist, wird das Oberliga-Team in der kommenden Saison weiter trainieren.