Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse A II Schriesheim in Lauerstellung

Außenseiter unter den Topteams

Archivartikel

SCHRIESHEIM.Hinter der SpVgg Ilvesheim, die mit großen Schritten in Richtung Herbstmeisterschaft marschiert, haben sich in der Fußball-Kreisklasse A II fünf Mannschaften formiert, die den Anspruch erheben, ein Wörtchen um Rang zwei mitreden zu können.

Wie eng es dabei zugeht, stellten am vergangenen Wochenende der SKV Sandhofen und der SV Schriesheim im direkten Aufeinandertreffen (2:2) unter Beweis. „Wir waren gut drauf und hätten nach der Führung das 2:0 machen können“, blickt Schriesheims Trainer Karlheinz Lohnert zurück. „Danach hat Sandhofen nachgelegt. In den letzten 20 Minuten war es ein offener Schlagabtausch – und ich muss hervorheben, dass wir uns das Remis dann verdient haben.“

Trotz dieses Auftritts hält sich Lohnert mit Kampfansagen an die Spitzenteams zurück. Ilvesheim und Sandhofen habe er ohnehin an der Spitze erwartet, dahinter hatte er den FV Fortuna Heddesheim II und den Kreisliga-Absteiger TSG 62/09 Weinheim II als große Unbekannte auf der Rechnung. Und natürlich sein Team, das er jedoch als Außenseiter in dieser Spitzengruppe eingeordnet sehen will.

Ausrutscher sind dabei

„In einem Spiel können wir jeden schlagen – auch Ilvesheim. Ich denke, es ist nicht einfach, gegen uns zu gewinnen“, behauptet Lohnert. „Allerdings lassen wir dann auf der anderen Seite Punkte gegen Gegner liegen, gegen die andere gewinnen.“

Am Ende sind das für Lohnert die Prozentpunkte, die am Ende fehlen könnten, um in das Rennen um Platz zwei langfristig eingreifen zu können. „Wenn es uns gelingt, die Spitzengruppe so lange wie möglich im Blick zu haben, können wir wieder von einer gelungenen Runde sprechen“, sagt Lohnert.

Zudem reitet Schriesheim auf der Torhüterposition auf der Rasierklinge. Für zwei Mannschaften stehen derzeit insgesamt nur drei Schlussmänner zur Verfügung, von denen Maximilian Jüllich aufgrund beruflicher Verpflichtungen nur alle zwei Wochen einsetzbar ist. „Hier haben wir auf jeden Fall Bedarf“, hofft Lohnert, im Winter personell nachrüsten zu können.

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