Lokalsport Mannheim

Triathlon BASF-Triathlon-Cup-Rhein-Neckar startet am 3. Juni wohl ohne große Namen

Chance für den Nachwuchs

Ladenburg.Die großen Namen werden 2018 fehlen, aber dafür bekommt der Nachwuchs seine Chance – und der BASF-Triathlon-Cup-Rhein-Neckar hat schon so einige Weltmeister hervorgebracht. Zum Beispiel standen Sebastian Kienle und Patrick Lange mehrmals auf dem Siegertreppchen des Wettbewerbs, bevor sie später den Ironman gewannen. Beide werden beim diesjährigen Triathlon-Cup wohl kein Rennen bestreiten. Auch die beiden Vorjahressieger Florian Angert und Lena Berlinger sind nicht dabei. Sie wollen langfristig die volle Ironman-Distanz bestreiten und bereiten sich in diesem Jahr mit Starts auf der 70.3-Distanz auf dieses Ziel vor.

Am 3. Juni beginnt die nächste Auflage des BASF-Triathlon-Cups mit einem Rennen über die Sprintdistanz in Mußbach. Die Organisatoren erwarten für den Auftakt mehr als 6000 Profi- und Freizeitsportler. Die diesjährige Triathlon-Serie umfasst nur vier Wettbewerbe, da Maxdorf in diesem Jahr wegfällt: Nach dem Auftakt in Mußbach geht es am 21. Juli weiter mit dem RömerMan in Ladenburg. Acht Tage später steigt schon der dritte Wettbewerb. Der Startschuss beim HeidelbergMan fällt am 29. Juli, der V-Card-Triathlon in Viernheim am 26. August ist das Finale des BASF Triathlon-Cups Rhein-Neckar 2018. Die Regeln: Für die Gesamtwertung müssen die Teilnehmer mindestens drei der vier Rennen absolvieren. Das schlechteste Ergebnis wird gestrichen.

Bei den Herren geht Malte Plappert vom Tri-Team Heuchelberg als Mitfavorit in den Cup. Der 22-Jährige wurde 2017 Vierter und gewann den Wettbewerb in Maxdorf. „Malte ist ein Beispiel dafür, dass der BASF-Triathlon-Cup gute Athleten hervorbringt. Er hat ja schon bei den Jugendwettbewerben mitgemacht“, betonte Jürgen Hilberath, Geschäftsführer des BASF-Triathlon-Cup-Rhein-Neckar. Dass er gut in Form ist, unterstrich Plappert in diesem Jahr mit Platz drei beim Cannes-Triathlon. Auch der Zweitplatzierte des vergangenen Jahres, Julian Erhardt (Triathlon Grassau), und Markus Rolli (Team Dietrich), Dritter in 2017, werden starten. Bei den Frauen gelten Laura Zimmermann (SV Würzburg 05) und die Vorjahreszweite Simone Hofmann (TSV Amicitia Viernheim) als mögliche Gesamtwertungssiegerinnen.

„Die Wettbewerbe in Ladenburg und Mußbach waren binnen weniger Stunden und Tage ausgebucht. Das verdeutlicht, wie gut die Serie in der Triathlon-Welt etabliert ist und dass sich die Sportler auf die Wettbewerbe freuen“, so Hilberath. Für Heidelberg und Viernheim gebe es noch einige Reststartplätze.

Zudem haben die Organisatoren auch in diesem Jahr eine Triathlon- Serie für Schüler- und Jugendliche ins Leben gerufen, die sechs Rennen umfasst. Los geht es am 27. Mai in Schifferstadt. Es folgen die Wettkämpfe in Heilbronn (16. Juni) und Ladenburg (21. Juli) sowie am 25. August in Viernheim. Am 1. September fällt der Startschuss in Ludwigshafen. Den Abschluss bildet das Rennen in Heidelberg am 9. September.