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Corona beutelt den TVG Großsachsen

Archivartikel

Großsachsen.Wie schnell das Coronavirus um sich greifen kann, zeigt die Situation beim TVG Großsachsen. Am 31. Oktober bestritt der Handball-Drittligist als einer der wenigen Vereine vor dem Lockdown noch sein Heimspiel gegen die HBW Balingen-Weilstetten II. Mittlerweile sind zwölf Drittliga-Spieler des TVG mit dem Coronavirus infiziert und in häuslicher Quarantäne. Nur vier aktive Spieler und ein Verantwortlicher blieben verschont. Auch Trainer Stefan Pohl ist betroffen.

Großsachsens Sportlicher Leiter, Thomas Zahn, konferierte am Dienstagabend mit den Drittliga-Konkurrenten und dem Deutschen Handball-Bund, wie und ob die Runde nach dem 15. November fortgesetzt werden kann. „Im Nachhinein war es wohl keine so gute Idee, noch zu spielen“, räumte Zahn ein. „Aber im Vorfeld gab es keine Anzeichen dafür, dass jemand positiv gewesen sein könnte. Wenn man jetzt selbst betroffen ist, sieht man die Dinge aber aus einem anderen Blickwinkel. Da muss auch ich meine Meinung ändern.“ 

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