Lokalsport Mannheim

Golf Deutsches Team mit Spielern vom GC Mannheim-Viernheim

Dank Hammer und Long WM-Zehnter

Archivartikel

Maynooth.Das deutsche Golf-Team um Bundestrainer Ulli Eckhardt hat bei der Weltmeisterschaft in Irland den zehnten Platz erreicht. Zur Mannschaft gehörten auch Marc Hammer und Hurly Long vom GC Mannheim-Viernheim sowie Allen John vom GC St. Leon-Rot. Der Titel ging an Dänemark.

Am vierten und letzten Wettkampftag auf dem O’Meara Course schaffte es Long, an die famose Leistung des Vortages anzuknüpfen und eine starke 69 (-4) zu unterschreiben. Er blieb ohne Bogey, brachte aber erst auf Bahn elf das erste Birdie unter. Weitere Birdies folgten auf den Löchern 13, 15 und 17.

„Versöhnlicher Abschluss“

Chancen, den Score deutlich tiefer zu drücken, erarbeitete sich Long noch auf vielen weiteren Bahnen, so dass trotz des sehr guten Scores das Gefühl auf der Runde nicht gut war. „Heute habe ich wieder sehr solide gespielt, aber leider auf den leichten Löchern nicht meine Birdies gemacht. Nach hinten heraus habe ich aber echt toll gespielt, so dass es für mich okay war. Ich habe zwar schon oft bogeyfrei gespielt, aber es ist immer wieder gut, wenn man die schlechten Scores von der Karte halten kann“, sagte Long und ergänzte: „Schade ist natürlich, dass wir es insgesamt heute nicht ans Laufen gebracht haben, aber der zehnte Platz ist ein versöhnlicher Abschluss, mit dem wir einigermaßen zufrieden sein sollten. Wir hatten hier ein tolles Team und es hat mir sehr viel Spaß gemacht.“

Auch bei Allen John klaffte zwischen dem Spiel und dem daraus resultierenden Score Welten. Der Routinier musste sich mit drei Birdies bei zwei Bogeys begnügen und unterschrieb somit eine 72 (-1), obwohl gefühlt auch eine 65 in Reichweite gewesen wäre.

Wechselbad der Gefühle

Marc Hammer (GC Mannheim-Viernheim) erlebte gleich zu Beginn der Runde ein Wechselbad der Gefühle. Ein Bogey auf Bahn 1 war eher nicht eingeplant, dafür glich der Mannheimer sofort auf Bahn 2 mit einem sauberen Birdie wieder aus. Auf Bahn 3 kassierte Hammer dann aber direkt wieder ein Bogey und kreuzte mit +1 auf die Backnine. Als auf Bahn 11 der Score auf +2 ging und kurz danach dann sogar ein weiterer Bogey auf die Karte des Deutschen kam, war die Hoffnung auf einen tiefen Score zerplatzt.

Hammer ließ sich aber nicht hängen, sondern kämpfte weiter und verbesserte sich mit zwei Birdies wieder, so dass er am Ende eine solide 74 (+1) unterschrieb. „Ich habe eine gute Runde gespielt und dem Team damit weitergeholfen – und es an den anderen Tagen einfach nicht ins Rollen bringen können“, sagte Hammer. red