Lokalsport Mannheim

Handball-BW-Oberliga Viernheim in Remshalden

Das Hinspiel als Vorbild

Viernheim.Mit einem „Vier-Punkte-Spiel“ starten morgen die Handballer des TSV Amicitia Viernheim in die Rückrunde der BW-Oberliga. Ab 17 Uhr sind sie beim SV Remshalden am Ball, der als Zwölfter zwei Ränge hinter den Südhessen rangiert und ihnen mit einem Zähler weniger im Nacken sitzt. „Ein Sieg wäre Gold wert“, hofft TSV-Amicitia-Abteilungsleiter Ralf Schaal, dass nach dem 27:27-Remis aus dem Hinspiel doppelt gepunktet werden kann.

An das Heimspiel im September haben die Viernheimer noch gute Erinnerungen. Es war die erste Partie nach dem Aufstieg, mit einer unglaublichen Willensleistung machten sie in eigener Halle einen Sechs-Tore-Rückstand wett und hatte in der Schlussphase sogar die Chance auf einen Sieg. „Das wollen wir jetzt nachholen“, so Schaal.

Die Südhessen haben eine einfache Rechnung für sich aufgemacht: 24 Punkte wollen sie holen, dann sollte der Klassenerhalt sicher sein. „Die Hälfte davon haben wir schon. Aber gerade gegen direkte Konkurrenten ist es – auch mit Blick auf den direkten Vergleich – doppelt wichtig, nachzulegen“, unterstreicht der Abteilungsleiter, der nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Frank Schmitt (wir haben berichtet) auf ein befreit aufspielendes Team hofft.

Personell sieht es derzeit ganz gut aus, lediglich hinter dem Einsatz des erkrankten Torhüters Dennis Hoffmann steht ein Fragezeichen. „Ob er spielt, wird sich erst kurzfristig entscheiden“, so Schaal. me