Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse A I Neckarhausen muss nach unten blicken

Das Polster schmilzt

NECKARHAUSEN.Dass der FC Viktoria Neckarhausen in der Fußball-Kreisklasse A I die Tabellenspitze aus den Augen verloren hat, steht schon länger fest. Mit der 1:3-Heimniederlage zum Rückrundenauftakt gegen den SC Olympia Neulußheim geht der Blick für die Mannschaft von Trainer Christian Michler nun sogar wieder nach unten. „Das ist kein sicheres Polster“, bekennt Michler, der inzwischen zu einer Institution beim Tabellenzwölften geworden ist. Bei einer bestimmten Konstellation in den oberen Spielklassen könnte sogar dem Drittletzten der Gang in die Relegation drohen.

Der Angstgegner wartet

„Wir dürfen nur von Spiel zu Spiel schauen“, zieht Michler eine altbekannte Floskel aus dem Ärmel, die in der derzeitigen Situation aber zutreffender nicht sein kann. Mit einem Sieg könnten sich die Neckarhausener weiter und fast schon entscheidend von den kritischen Plätzen entfernen. Gegen den TSV Neckarau, der seinerseits noch um den Aufstieg mitreden darf, hängen die Trauben aber sehr hoch. „Der TSV hat eine richtig gute Offensivabteilung. Wir müssen die Räume eng halten und schauen, dass wir zum Abschluss kommen“, offenbart Michler seinen Matchplan.

Appell an Führungsspieler

Geht es nach der Statistik, wäre alles andere als ein TSV-Sieg eine große Überraschung. In den vergangenen neun direkten Vergleichen ging der FC Viktoria nur einmal als Sieger vom Feld. Noch dazu treiben Michler einige personelle Ausfälle die Sorgenfalten auf die Stirn. „Es gibt aber kein Gejammer. Die, die da sind, müssen das Ruder in die Hand nehmen“, appelliert er an seine Führungsspieler. wy