Lokalsport Mannheim

Hockey Bundesliga-Herren des TSVMH brauchen heute gegen Nürnberg einen Sieg im Abstiegskampf / MHC tritt beim UHC Hamburg an

Decher-Team gewaltig unter Druck

Mannheim.Zum Feldhockey unter Flutlicht laden die Herren des TSV Mannheim Hockey schon heute Abend um 19.30 Uhr ein, wenn unter dem Fernmeldeturm das Bundesligaheimspiel gegen den Nürnberger HTC steigt. Der Heimpartie gegen die Franken misst TSVMH-Coach Stephan Decher dabei große Bedeutung bei, denn mit bisher erst vier Punkten auf der Habenseite und dem zehnten Platz stehen die Schwarz-Weiß-Roten zurzeit nur auf dem ersten Nichtabstiegsplatz mit großer Nähe zur Gefahrenzone.

"Es ist klar, dass wir da jetzt auch ein Stück weit unter Druck sind. Im Spiel gegen Krefeld haben wir zwar zuletzt gute Ansätze gezeigt, aber im Spiel nach vorne waren wir letztlich zu harmlos", erwartet der Übungsleiter der Schwarz-Weiß-Roten von seinem Team wieder mehr Durchschlagskraft im Angriff. "Der NHTC ist ein sehr unbequemer Gegner, den wir gut kennen. Die werden bei uns mit breiter Brust auftreten", will Decher mit seinem Team dennoch die drei Punkte unter dem Fernmeldeturm behalten. Schließlich hilft dem TSVMH heute nur ein Sieg, um aus dem Tabellenkeller zu kommen.

Bernhardt fällt aus

Am Sonntag (13 Uhr) müssen die TSVMH-Herren dann in Hamburg beim Tabellenführer Harvestehuder THC ran. "Dort hängen die Trauben für uns sehr hoch", weiß Decher um die Stärke der Norddeutschen. Fabio Bernhardt (Muskelfaserriss) wird den Schwarz-Weiß-Roten dabei weiterhin fehlen. Wie man auch den Harvestehuder THC schlagen kann, das hat der amtierende deutsche Meister Mannheimer HC am vergangenen Sonntag im Spitzenspiel beim 3:2-Heimsieg gegen die Norddeutschen gezeigt. Hanseatisch geht es für die MHC-Herren auch an diesem Wochenende weiter, wenn die Blau-Weiß-Roten am Sonntag (15 Uhr) auswärts beim UHC Hamburg antreten.

Vom bisher eher holprigen Saisonverlauf des UHC lässt sich MHC-Coach Michael McCann aber nicht blenden. "Ich schaue niemals auf die Tabelle, der UHC hat eine gute Mannschaft. Da muss man nur die Namen Moritz Fürste, Jan Philip Rabente oder Max Kapaun nennen", weiß McCann, dass es einer erneuten Topleistung seines Teams bedarf, um in der Hansestadt bestehen zu können.