Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisliga Friedrichsfelds Coach mit Start einverstanden

Dehoust: „Es hat sich alles gefügt“

Mannheim.Der FC Germania Friedrichsfeld hat in der Fußball-Kreisliga einen soliden Start hingelegt, Trainer Matthias Dehoust beschreibt sich „als einen durchweg zufriedenen Coach“. Noch vor der Saison konnte der erfahrene Übungsleiter die Schlagkraft seiner Mannschaft nicht einschätzen, nach dem 2:0-Sieg gegen das Topteam des SV Enosis bewertet er die Lage anders: „Ich war anfangs pessimistisch, wusste nicht, ob wir die Abgänge gut kompensieren konnten. Jetzt kann ich sagen: Es hat sich alles hervorragend gefügt, die Truppe ist schlagkräftig, die Mentalität stimmt.“

Das zeigte sich vor allem beim jüngsten Sieg gegen Enosis, als die Dehoust-Elf unter permanentem Druck mit Mann und Maus das eigene Gehäuse verteidigte und endlich auch mal ein Spiel ohne Gegentor nach Hause fahren konnten.

Ein Novum in der bisherigen Saison, denn die Friedrichsfelder zeigten sich äußerst anfällig und kassierten in den sieben Ligaspielen schon satte 15 Gegentreffer. „Das ist schon seit unserem Aufstiegsjahr das Problem hier bei der Germania, wir kassieren einfach zu viele Tore und natürlich schmeckt mir das nicht. Allerdings ist das auch meine und die Philosophie der Mannschaft. Wir wollen immer offensiv spielen, ich will die Jungs da auch nicht bremsen“, gesteht Dehoust, bastelt aber schon eifrig an Gegenmaßnahmen: „Natürlich müssen wir da was unternehmen. Ich bin da auch nicht frei von Fehlern. Im Spiel gegen den VfR II steht es kurz vor Schluss 2:2, anstatt zu halten, drängen wir weiter nach vorne und kassieren noch zwei Gegentore. Das ist bitter, ich denke am Seitenrand aber immer noch wie ein Spieler und will natürlich selbst immer und unbedingt noch gewinnen“.

Der kommende Monat könnte für die Friedrichsfelder ein Goldener Oktober werden. Die Dehoust-Elf trifft auf vermeintlich schlagbare Gegner aus dem unteren Tabellendrittel. Mit Hochstätt, Plankstadt und Ladenburg kommen demnächst ausschließlich Teams aus der Abstiegszone. „Ich finde den Begriff ’Goldener Oktober’ schon gut, da hätte ich nichts gegen einzuwenden.“ Angesichts der immer wieder überraschenden Ergebnisse in der Liga gebe es aber keine Selbstläufer. „Es hätte zum Beispiel keiner gedacht, das Hochstätt zuletzt gegen Viernheim gewinnt. In der Kreisliga ist nichts sicher, es kommt nur drauf an, Konstanz zu zeigen und jedes Spiel ans Limit zu gehen“. bah

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