Lokalsport Mannheim

Basketball Markus Mosig übernimmt die SG Mannheim

Der „Co“ wird zum Chef befördert

Mannheim.Die Basketballer der SG Mannheim haben einen neuen Cheftrainer: Markus Mosig wird der Nachfolger von Peter Eberhardt. Mit 25 Jahren ist der gebürtige Augsburger sicher einer der jüngsten Cheftrainer im deutschen Basketball. „Es ist eine sehr reizvolle Aufgabe das Team, das ich seit vier Jahren aus der zweiten Reihe verfolgt und dann als Assistant Coach begleitet habe, eigenständig zu übernehmen. Dass die SG Mannheim mir mit meinen 25 Jahren den Posten anbietet, ist keine Selbstverständlichkeit und ich bin sehr dankbar für das Vertrauen“, betont Mosig.

Eberhardt coachte die SG fünf Jahre und führte das Team in die Regionalliga. In der vergangenen Runde schafften die Mannheimer den Klassenerhalt. „Es waren unglaublich tolle fünf Jahre als Trainer hier in Mannheim. Ich bin sehr stolz und dankbar, die Mannschaft so lange begleitet zu haben. Die Jungs haben Großartiges geleistet und der Klassenerhalt als Aufsteiger ist ein großer Erfolg. Die Meisterschaft 2018 wird mir natürlich immer in besonderer Erinnerung bleiben“, sagt der 43-Jährige, der sich in Zukunft um die Jugendarbeit kümmern möchte. Nachdem Eberhardt vor fast genau einem Jahr mit Sportwart René Ullrich die Mike Townley Basketball Akademie (MTBA) ins Leben rief, will er sich genau dieser ab der kommenden Saison intensiver widmen.

Zurück an die Basis

„Nach vielen Jahren im Seniorenbereich möchte ich gerne wieder meine Aufmerksamkeit auf den Jugendbereich und speziell die MTBA richten. Die Entwicklung junger Spieler und Trainer ist ein zentrales Ziel der SG Mannheim und hier möchte ich mich voll einbringen. In der kommenden Saison übernehme ich die U-14- Mannschaft und freue mich schon sehr auf diese Aufgabe“, sagt der Ex-Coach des Regionalligisten.

Teammanager Mate Bosnjak sagt über den Trainerwechsel: „Ich kenne Markus seit seinen Anfängen bei der SG Mannheim und habe begeistert seine rasante Entwicklung verfolgt. Innerhalb von drei Jahren vom Trainer in der Landesliga zum Head Coach der 1. Regionalliga ist eine beachtliche Leistung, die er sich aber auch absolut verdient und erarbeitet hat. Er arbeitet akribisch und gewissenhaft und pflegt auch einen tollen Umgang mit den Spielern.“