Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse Neckarau II muss bei Pfingstberg/Hochstätt antreten – der Kontrahent absolviert seine letzte Einheit beim VfL

Der Gegner kommt zum Training vorbei

Mannheim.So früh wie schon seit langem nicht mehr rollt der Ball in der Fußball-Kreisklasse A. In der Staffel I empfängt der SC Pfingstberg/Hochstätt den VfL Kurpfalz Neckarau II. Mehr noch als die personelle Frage beschäftigt man sich bei den Mallauern mit dem Platz. „Der Rasen wurde geschont. Wir haben diese Woche zweimal auswärts trainiert, damit wir am Wochenende bei uns spielen können. Wir wollen eine neuerliche Verlegung auf Ostern vermeiden“, erklärt SC-Trainer Maik Meissner.

Über die gesamte Vorbereitung war der neue Hybridrasen bei Niederschlägen seifig und somit nur schwer bespielbar. Kurios dabei ist, dass die Pfingstberger ihr Abschlusstraining ausgerechnet in Neckarau absolvieren – beim kommenden Gegner. „Die Vorbereitung ist insgesamt sehr schlecht gelaufen“, ist Meissner nicht ganz zufrieden. „Wir hatten nur fünf Wochen Vorbereitung, davon fiel eine noch in die Faschingszeit.“ Die drei Testspiele, in denen unterm Strich zwei Niederlagen (1:6 beim FC Germania Friedrichsfeld, 1:3 bei Azzurri Lampertheim) und ein Sieg (1:0 bei der SpVgg Ilvesheim II) stehen, gaben keinen Aufschluss über den derzeitigen Leistungsstand des Tabellendritten. „Wir wissen nicht, wo wir stehen“, so Meissner. Der Kader der Blau-Weißen hat sich im Winter nur geringfügig verändert. Für Philipp Schäffler (SpVgg 07 Mannheim) und Souleymane N’Dongo (FK Bosna Mannheim), die zuletzt nur eine Reservistenrolle einnahmen, kam nun Cagatay Meral (LSV 64 Ladenburg). Gegen den VfL Kurpfalz Neckarau II wünscht er sich trotz des Ausfalls zahlreicher Stammspieler, dass sein Team an die Grenzen geht. „Neckarau II ist die große Unbekannte, da man nicht weiß, wer von oben runterkommt“, so Meissner. „Letztlich ist es aber auch gar nicht so wichtig, da wir auf uns schauen.“

Neckaraus Trainer Sven Paulsen singt derweil auch keine Lobeshymnen auf die Vorbereitung, in der keine Testspiele absolviert wurden. „Dafür sind einfach zu wenig Spieler im Kader“, sagt er. „Wer am Sonntag aufläuft, wird sich kurzfristig entscheiden.“

In Staffel II steht zwischen dem ASV Feudenheim und dem SKV Sandhofen das Duell zweier Enttäuschter an. Beide Teams stehen fernab ihrer Wunschplatzierungen im Klassement. Weiterhin holt die SG Viernheim gegen den FV Leutershausen nach.