Lokalsport Mannheim

Hockey MHC-Frauen benötigen nur noch einen Punkt für das DM-Viertelfinale

Derby unter entgegengesetzten Vorzeichen

Mannheim.Mit einer sehr unterschiedlichen Ausgangsposition starten die Damen des TSV Mannheim Hockey und des Mannheimer HC ins Wochenende, das am Sonntag (15 Uhr) im Derby zwischen den TSVMH- und MHC-Damen gipfelt. So fehlt dem MHC als souveränem Spitzenreiter der Südgruppe der Hallenhockey-Bundesliga angesichts einer überragenden Tordifferenz letztlich nur noch ein Zähler, um die Süd-Meisterschaft und damit auch das Heimrecht im DM-Viertelfinale einzufahren.

„Ein Punkt würde uns zwar schon reichen, aber natürlich peilen wir am Wochenende trotzdem sechs Zähler an. Schließlich ist eines unserer Ziele, eine perfekte Saison zu spielen und so auch die Spannung fürs Viertelfinale hochzuhalten“, sagt MHC-Co-Trainer Geritt Kollegger, dem das Auswärtsspiel beim Münchner SC am Samstag (16 Uhr) und das Derby beim TSVMH am Sonntag nicht ungelegen kommt. „Der MSC braucht selbst dringend Punkte, wenn er noch ins Viertelfinale will und im Derby wird uns der TSV am Sonntag sowieso nichts schenken“, erwartet Kollegger zwei durchaus emotionale Partien.

TSVMH auf Schützenhilfe aus

Nike Lorenz, die am Dienstagabend gemeinsam mit Clubkollegin Cécile Pieper mit dem deutschen Damenkader für die Hallenhockey-WM in Berlin (7. bis 11. Februar) ein Testspiel beim Club an der Alster in Hamburg mit 8:1 gewann, wird dabei im MHC-Team eine Atempause gegönnt.

Der TSVMH kann das Viertelfinale dagegen nicht mehr aus eigener Kraft erreichen und käme nur bei einem Patzer des aktuell zweitplatzierten Rüsselsheimer RK noch einmal ins Rennen. Die TSVMH-Damen müssen schon am Samstag (16 Uhr) beim Nürnberger HTC antreten, der dem Ligaverbleib schon sehr nahe gekommen ist. „Am Samstag erwartet uns dort eine große Herausforderung“, sagt TSVMH-Trainer Carsten Müller mit Blick auf das für Gäste überaus unangenehme Hallenparkett in Franken und die Stärke des Aufsteigers: Nürnberg könnte der erste Neuling seit Jahren werden, der nicht gleich wieder runter muss. „Am Sonntag wird es im Derby dann nicht einfacher. Dennoch sind das zwei Superspiele, um sich weiterzuentwickeln“, sagt Müller. and