Lokalsport Mannheim

Handball-Badenliga, Frauen Heddesheim vor Verfolgerduell

Dojcak schiebt Druck nach Saase

Großsachsen.Das nächste Derby steht in der Frauenhandball-Badenliga auf dem Plan: Heute um 20 Uhr empfängt die HG Saase die SG Heddesheim zum Verfolgerduell. Mit 8:4 Punkten belegen die Kontrahenten Platz drei und vier und können mit einem Sieg dem ungeschlagenen Spitzenreiter Oftersheim/Schwetzingen (13:1) auf den Fersen bleiben.

„Das wird ein schweres Spiel, Saase ist sehr gut gestartet“, hat SGH-Trainer Branko Dojcak Respekt vor der Arbeit seines Kollegen Carsten Sender: „Er hat es anscheinend geschafft, aus den vielen ganz jungen Spielerinnen und den erfahrenen eine gute Mannschaft zu formen.“

Dojcak sieht die Gastgeberinnen sogar als aussichtsreichen Titelkandidaten. Doch chancenlos – das betont der erfahrene Coach – sind auch die Heddesheimerinnen nicht: „Wir haben im letzten Spiel phasenweise schon gezeigt, was wir können“, sah Dojcak beim 26:17-Sieg gegen den TSV Rot einen deutlichen Aufwärtstrend. „Daran müssen wir anknüpfen – besonders, was die Deckungsarbeit angeht“, ist für Dojcak die Abwehr der Schlüssel zum Erfolg: „Wenn wir hinten gut stehen, bekommen wir auch im Angriff die nötige Sicherheit“, ist er überzeugt.

Bei Saase spielen sich zwar immer wieder Spielerinnen aus der A-Jugend in den Vordergrund, doch Dojcak weiß: „Wenn es darauf ankommt, geht es bei der HG weiter über die bekannten Gesichter. Da wird es keine großen Überraschungen geben.“ Dem SGH-Coach sind auch die 15 Tore von Maureen Merkel am vergangenen Wochenende beim 32:32 gegen Brühl nicht verborgen geblieben.

Die Heddesheimerinnen werden mit ihrem kompletten Kader nach Großsachsen fahren, was ihren Trainer wieder vor eine schwierige Entscheidung stellt: „Ich muss erneut eine Spielerin aussetzen lassen. Das ist immer schade, da derzeit alle richtig gut im Training arbeiten“, ist Dojcak mit der Einstellung seiner Spielerinnen sehr zufrieden. Wen es trifft, wird Dojcak erst kurzfristig entscheiden. Saases Trainer Carsten Sender muss indes auf Leistungsträgerin Saskia Fabig verzichten, die sich gegen Brühl verletzte.

Viernheim in Wiesloch gefordert

Der TSV Amicitia Viernheim fährt heute als selbstbewusster Tabellenzweiter zur TSG Wiesloch, die nach einem schweren Auftaktprogramm – bis auf Viernheim haben sie schon gegen die Top-Fünf der Liga gespielt – nur Sechter sind. Matthias Kolander, Trainer der Südhessinnen, erwartet eine schwere Aufgabe, zumal mit Anna Elfner, Jennifer Mieley und Vanessa Reinhard weiter drei Leistungsträgerinnen ausfallen.

Seinen Aufwärtstrend möchte der TV Schriesheim in Punkte ummünzen: Als Vorletzter fährt das Team von Trainerin Christin Herrmann zum TSV Rot. Trotz des jüngsten 24:30 gegen Wiesloch hat Schriesheim spielerische Fortschritte gemacht. Jetzt gilt es, die technischen Fehler zu minimieren. me