Lokalsport Mannheim

Golf GC Mannheim-Viernheim bei DM-Endrunde in Hamburg

Dramatisches Finale

Archivartikel

Stuttgart.Der deutsche Mannschaftsmeister GC Mannheim-Viernheim greift erneut nach dem Titel und hat am Wochenende die Qualifikation für das Final Four in Hamburg (10./11. August) sichergestellt. Der Titelverteidiger schaffte am letzten Spieltag der Südgruppe in Stuttgart auf den letzten Drücker den Sprung zur Endrunde. Auf dem Gut Kaden bei Hamburg treffen die GC-Akteure nun auf den GC Hösel, den GC Hubbelrath und den Süd-Ersten GC Solitude Stuttgart.

„Ich wette, dass es am Ende ganz knapp wird und vielleicht sogar nur ein Schlag entscheiden wird“, hatte GC-Trainer Ted Long noch um die Mittagszeit des abschließenden Spieltags prognostiziert – und Mannheims Coach sollte Recht behalten, denn dramatischer hätte das Finish nicht verlaufen können. Mannheims Tagesbester Marc Alexander Hammer legte auf den ersten neun Löchern sehenswert los und baute Druck auf. Auf der Schlussbahn blieb Hammer zwei Schläge unter der Norm und legte eine perfekte Basis.

Longs letzter Schlag entscheidet

Fast zeitgleich patzte der Stuttgarter Yannick Schütz im Bunker des 17. Lochs. Bis dahin war St. Leon-Rot noch im Final Four, aber Mannheim-Viernheim krallte sich mit seinem letzten Birdie (-2) durch Hurly Long auf der 18. Bahn noch die entscheidenden fünf Punkte für den Tagessieg. Stuttgart fiel auf Platz zwei der Tageswertung, St. Leon-Rot bekam als Tagesdritter nur drei weitere Zähler in der Tabelle und war raus.

Dabei war zunächst nicht klar, an wen der Tagessieg nun tatsächlich gehen würde, denn Meister Mannheim und Gastgeber Stuttgart lagen mit gesamt sieben unter Par gleichauf. Sind zwei Mannschaften schlaggleich, entscheidet das bessere Streichergebnis über die Platzierung. Mannheim und Stuttgart lagen auch hier gleichauf, denn beide hatten als bestes Streicherergebnis eine 75 vorzuweisen. Also musste die beste Runde herangezogen werden – und da stand die 65 von Marc Hammer, mit der er übrigens den Platzrekord einstellen konnte, als ausschlaggebendes Resultat. Für Ted Longs Team gab es danach kein Halten mehr. Zur Abkühlung ging es in den Teich an Bahn 18. red/th

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