Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisklasse A I TSG Rheinau empfängt im Spitzenspiel die Reserve des FV Brühl

Duell der torhungrigsten Teams der Liga

Mannheim.Noch vor dreieinhalb Jahren hätte man sich diese Konstellation kaum vorstellen können. Damals tingelte die TSG Rheinau noch durch die B-Klasse und der FV Brühl II kämpfte mit personellen Problemen um den Verbleib in der A-Klasse. Am Sonntag nun bestreiten die beiden Clubs das Spitzenspiel der Kreisklasse A1.

Der FV Brühl II belegt als Geheimfavorit, der letztlich durch seinen aufgewerteten Kader gar nicht mehr so geheim ist, Platz eins. Direkter Verfolger ist die TSG Rheinau, deren Trainer Niki Antos den Aufstieg in die Kreisliga unmissverständlich als Saisonziel ausgerufen hat.

„Das Unentschieden gegen Pfingstberg war vermeidbar. Ansonsten sind wir aber im Soll und ich bin zufrieden“, sagt der ehrgeizige Trainer, der seinen Drei-Jahres-Plan in Rheinau mit dem Sprung in das Mannheimer Fußball-Oberhaus in dieser Saison erfüllen möchte.

Antos sieht noch Luft nach oben

FV Brühl II gegen TSG Rheinau ist nicht nur das erste Gipfeltreffen in dieser noch jungen Spielzeit, sondern gleichzeitig auch das Aufeinandertreffen der beiden torhungrigsten Teams der Liga. Die Grün-Weißen kommen auf einen Toreschnitt von 3,6 Treffern pro Partie, die Brühler verzeichnen sogar 4,2 Erfolgsmomente pro Begegnung. Daher ist Antos bedacht, seine zuletzt anfällige Defensive mental auf den Sturmlauf vorzubereiten. „Wir müssen auch mal den Ball rausschlagen, wo wir versuchen wollen, es spielerisch zu lösen“, so Antos. „Wir haben bisher vier, fünf Gegentore zu viel gekriegt.“

Bester Torschütze bei der TSG ist derzeit Marcel Jakubith, ein junger Neuzugang, der seine Sache bislang mehr als ordentlich macht. „Es ziehen alle super mit, aber es herrscht immer noch Luft nach oben“, sieht Antos noch Steigerungspotenzial und betrachtet am Sonntag die Tagesform als mitentscheidend. 

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