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Fußball Sandhausen sieht für Alexander Rossipal und Florian Hansch keine Zukunft mehr beim SVS

Duo muss sich umschauen

Archivartikel

Sandhausen.Alexander Rossipal und Florian Hansch dürfen sich neue Fußball-Clubs suchen, das bestätigte Mikayil Kabaca, der Sportliche Leiter des Zweitligisten SV Sandhausen. Schon in der vergangenen Saison war das Duo an Drittligisten verliehen. Während Linksverteidiger Rossipal mit dem SC Preußen Münster abstieg, konnte Hansch mit dem Halleschen FC den Gang in die Viertklassigkeit dank eines starken Endspurts gerade noch verhindern.

Erste Anlaufstelle Halle

Nach der Verpflichtung von Diego Contento ist für Rossipal trotz des Abgangs von Leart Paqarada, der sich in Gesprächen mit Fortuna Düsseldorf befinden soll (wir berichteten), kein Platz mehr im Kader. Neben dem früheren Champions-League-Sieger Contento steht mit Sören Dieckmann nominell ein zweiter Mann für hinten links bereit. Der 24-jährige Hansch kam in der abgelaufenen Saison auf insgesamt 27 Einsätze für den HFC, erzielte einen Treffer, bereitete ein weiteres Tor vor und kam unter Halles neuem Trainer Florian Schnorrenberg vermehrt von Anfang an zum Zuge. Dementsprechend könnte es durchaus sein, dass Hansch zum Team aus Sachsen-Anhalt zurückkehren wird.

Fakt ist, dass er beim Trainingsauftakt am Montag, 27. Juli, nicht am Hardtwald aufschlagen wird. Rossipal wird hingegen am Montag dabei sein, sollte er bis dahin noch keinen neuen Verein gefunden haben.

Wenn es zu einem Wechsel kommen sollte, dann würde der SVS das Duo ablösefrei ziehen lassen. Weitere Leihen seien nicht möglich, da beide Verträge zum 30. Juni 2021 auslaufen. Kabaca sagte: „Wir haben den Beratern mitgeteilt, dass wir auch in der kommenden Saison nicht mit ihnen planen werden. Wir befinden uns in Gesprächen, denn wichtig ist in erster Linie, dass die Jungs auf ihre Einsätze kommen.“

Spekulationen um Stürmer

Munter spekuliert wird dagegen weiter um die Zukunft von Stürmer Julius Biada. Der steht zwar noch bis 2022 bei den Hardtwäldern unter Vertrag, soll laut einem Bericht des Internet-Portals „Liga-zwei.de“ aber Interesse beim Liga-Konkurrenten Hamburger SV geweckt haben. Wie gefährlich der Angreifer sein kann, mussten die Hamburger schon am eigenen Leib erfahren: Bei der 1:5-Heimschlappe gegen die Badener am 34. Spieltag legte Biada die ersten beiden Treffer vor.

Für Biada spricht, dass er für die Hamburger wohl deutlich billiger zu haben wäre als Sturm-Kollege Kevin Behrens, der auf 14 Saisontore kam. Für ihn schätzt die Hamburger „Morgenpost“ eine satte Ablöse von rund 1 Million Euro, Biada wäre dagegen wohl schon für die Hälfte zu haben. mgw/ü/red

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