Lokalsport Mannheim

Regionale Konkurrenz Der SV 98 setzt auf seinen Coach

Ehrgeiziger Trainerfuchs Gernot Jüllich

SCHWETZINGEN/WEINHEIM.Beim SV 98 Schwetzingen ist vor dem Start der neuen Fußball-Verbandsligasaison Vieles neu. Der neue Trainer Gernot Jüllich hatte in der Sommerpause einiges an Arbeit. „Wir haben einen guten Kader“, sagt der Coach. Nils Makan, Fabian Feigenbutz (beide VfB Gartenstadt) Sören Ruder (Spvgg 06 Ketsch), Alexander Knöbl, Aron Späth (beide FV Brühl), Fabian Wild (TSV Wieblingen), Yannick Drexler (SC Olympia Neulußheim), Tim Bender (FC Dossenheim), Marcel Leljak (Spvgg. Wallstadt) und Florian Rixecker (FC Oberabsteinach) haben den Club verlassen.

Gleich sechs Neuzugänge kommen aus der eigenen A-Jugend. Dominik Mrosek, Tyrese Dia, Felix Tritsch, Leo Süveges, Maurice Krämer und Ylias Can Dinc verstärken den Kader. Allerdings zog sich Mrosek einen Kreuzbandriss.

Jüllich und sein Trainerkollege Lothar Müller verpflichteten zudem erfahrene Akteure wie Angreifer Christoph Jüllich (TSV Wieblingen), Abwehrspieler Patrick Berecko, Torwart Dennis Hofmann (beide ASV Durlach), die beiden Mittelfeldspieler Joshua Hofmann (Arminia Ludwigshafen) und Alexander Dirks (FC Fortuna Heddesheim) sowie die Angreifer Ali El Dor (1. FC Wiesloch) und Nelson Nsowah (VfR Mannheim). Zudem schloss sich jüngst noch Thomas Can dem SV 98 an. Der 25-jährige Mittelfeldmann spielte in der Jugend bei der TSG Hoffenheim und beim SV Waldhof. Bei den Aktiven des SV Spielberg absolvierte er 30 Regional- und 138 Oberligaspiele.

Acht Leistungsträger aus der vergangenen Saison wie Michel Kettenmann oder Matteo Dorn konnte der SV 98 halten. Primär lautet das Ziel, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Doch wer Jüllich kennt, weiß, dass der Coach am liebsten so schnell wie möglich oben mitspielen möchte.

14 Abgänge in Weinheim

Die TSG 62/09 Weinheim findet sich nach einem Jahr Abenteuer in der Oberliga wieder eine Klasse tiefer wieder. Bereits vor der Saison 2017/18 mussten die Bergsträßer einen Umbau vollziehen. Vor dieser Runde hat die TSG wieder 14 Abgänge wie Yigzaw Tesfagaber (VfR Mannheim) oder Yunus Güder (FC Türkspor Mannh.) zu verzeichnen. Denen stehen zwölf Zugänge wie Marvin Kaul, Matthias Kuhn (beide SV Waldhof II), Torhüter Raul Chira (FC Türkspor Mannh.) oder Kristijan Vidakovic (VfB Gartenstadt) gegenüber.

Damit ist klar: Trainer Christian Schmitt muss wieder eine komplett neue Mannschaft formen. Ziel der Weinheimer ist laut Schmitt eine Platzierung zwischen Platz sechs und neun.

Bei der hohen Fluktuation von Spielern steht ein direkter Wiederaufstieg erst einmal nicht zur Debatte. Die TSG will sich erst einmal etablieren. bol (Bild: Fischer)