Lokalsport Mannheim

Fußball-Kreisliga Sieg gegen Rheinau macht Verfolger Mut

Enosis blickt nach oben

Archivartikel

Mannheim.Die Topteams der Liga straucheln, der SV Enosis Mannheim präsentiert sich nach der Winterpause hingegen bärenstark und bringt sich in Position. Vor allem der jüngste 3:0-Sieg des SV beim SC Rot-Weiß Rheinau hat die Tabelle durcheinandergewirbelt. Rheinau verlor die Tabellenführung an Lützelsachen, dicht gefolgt von Wallstadt und Viernheim. Den SV trennen jetzt nur noch vier Zähler von der Spitze.

„Wir haben gegen Rheinau eine gute Partie abgeliefert. Der SC hatte seine Druckphasen, wir konnten dem aber standhalten und haben unsere Hochkaräter eiskalt genutzt. Mit uns ist immer zu rechnen“, erklärt der neue SV-Coach Cem Islamoglu. Der 39-Jährige hat die Verantwortung an der Seitenlinie in der Winterpause übernommen, nachdem Trainer Musie Sium zurückgetreten war. „Ich musste im Team aber nicht viel verändern. Wir haben viele Einzelgespräche geführt und unsere Stärken immer wieder unterstrichen. Wir haben Potenzial und wenn wir konstant bleiben und konzentriert auf den Platz gehen, dann wird es für jeden ganz schwer, uns zu schlagen“, so Islamoglu, der bei den Enosis sein erstes Amt als Cheftrainer ausübt.

Jetzt gegen Primus Lützelsachsen

Rheinau hat die neue Stärke des SV nun schon zu spüren bekommen, der amtierende Primus aus Lützelsachsen soll der nächste sein. Am Sonntag empfängt Enosis den Spitzenreiter auf heimischem Platz.

Mit dem neuen Trainer leben die Aufstiegsträume beim SV wieder auf. Ein weiterer Sieg gegen Lützelsachsen könnte die Euphorie weiter anfeuern. „Natürlich ist das auch ein Thema bei uns. Die Teams über uns haben zwar mehr Punkte, lassen aktuell aber auch eine Menge liegen. Das ist unsere Chance“, hofft Islamoglu auf weitere Ausrutscher der Konkurrenz. Der 39-Jährige wird mindestens bis Saisonende an der Seitenlinie bleiben, eine Verlängerung des Engagements ist nicht ausgeschlossen. „Wir schauen uns die weitere Entwicklung an. Meine aktive Karriere habe ich an den Nagel gehängt – es könnte hier als Trainer also durchaus weiter gehen“. 

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