Lokalsport Mannheim

MM-Extra-Spiel 2:1-Sieg über LSV Ladenburg im Gipfeltreffen der Kreisklasse A II

Enosis zittert sich auf den ersten Platz

MANNHEIM.Das griechische Osterfest kann gefeiert werden. Der SV Enosis Mannheim hat gestern das Gipfeltreffen in der Fußball-Kreisklasse A, Staffel II, gegen die LSV Ladenburg gewonnen. Das Team von Trainer Sortirios Kiritsis bezwang die Römerstädter mit 2:1 (2:0) und eroberte die Tabellenführung. Der SV Enosis liegt nun mit zwei Punkten vor der LSV, die sich gegenüber der 0:7-Auswärtsniederlage beim SKV Sandhofen am Ostermontag zwar stark verbessert zeigte, aber in der ersten Hälfte die Partie hergab.

Ladenburger Personalnot

„Wir sind leider nicht mehr so stabil wie in der ersten Saisonhälfte“, sagte der Ladenburger Trainer Philip Brandt und stellte klar: „Der Personalmangel macht sich bei uns schon bemerkbar. Ich wusste vor der Partie nicht, ob ich nun neun oder 13 Spieler zur Verfügung habe.“ Letztlich kam bei der LSV mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft noch ein 16-Mann-Kader zusammen. Doch mit Foued Ferchichi verletzte sich in der 18. Minute ausgerechnet der Torjäger (24 Treffer) und fiel aus. Wenig später mussten auch Stefan Brandt (26.) und Keeper Pascal Jurek (in der Halbzeit) angeschlagen ausgewechselt werden. Philip Brandt stand noch eine Halbzeit im Tor. „Wenn man das bedenkt, dann haben wir uns hier gut geschlagen“, sagte der LSV-Coach.

Enosis ging nach einer Viertelstunde in Front. Ivan Filipovic köpfte nach einer schönen Kombination zum 1:0 (15.) ein. Wenig später erhöhte Gerard Dabla mit einem Schuss von der Strafraumgrenze auf 2:0 (26.). „Dann haben wir vergessen, den dritten und vierten Treffer nachzulegen“, befand Enosis-Coach Kiritsis. Ladenburg warf trotz des Verletzungspechs in der zweiten Hälfte noch einmal alles nach vorne. Nach einem Abwehrfehler bei den Platzherren gelang Erblin Azizi der Anschlusstreffer für die Römerstädter (57.). „Plötzlich sind wir hektisch geworden“, sagte Kiritsis.

Die LSV drückte in den letzten Minuten auf den Ausgleich. Der eingewechselte Murat Güngör vergab die Chance zum 2:2 (85.). In der Nachspielzeit war der Ball zwar im Enosis-Tor, doch Schiedsrichter Alexander Edinger hatte zuvor ein Stürmerfoul gesehen und gab den Treffer nicht (90.+1). So blieb es beim knappen Sieg für die SV-Enosis-Akteure, die nach dem Schlusspfiff mit den eigenen Anhängern noch das griechische Osterfest feierten.

Bei der LSV dagegen sagte Philip Brandt: „Der Personalmangel wird bleiben – aber die Leistung macht Mut.“